Werder plant mit 8.500 Zuschauern zum Auftakt
Am ersten Spieltag der neuen Saison empfängt Werder Bremen Hannover 96. Wie Präsident Hubertus Hess-Grunewald bei "Deichstube" mitteilte, plant der Verein zum Auftakt mit 8.500 Zuschauern im Weser-Stadion. Aber die Hoffnung auf mehr Fans ist da.
Hoffen auf ähnliche Bedingungen wie bei Testspiel
8.500 Fans - dies würde der gleichen Zuschauer-Anzahl entsprechen wie in der Vorsaison im Spiel gegen Hertha BSC und 20 Prozent der Zuschauerkapazität der Bremer Spielstätte ausmachen. Im Vorjahr hatte Werder ein Hygienekonzept erstellt, das einen Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Zuschauern vorsah. Würde dies auch gegen Hannover der Fall sein, könnten aus baulichen Gründen nicht mehr als die angepeilten 8.500 Fans kommen.
Dass es jedoch auch etwas lockerer werden könnte, zeigte das Testspiel der Hanseaten beim niedersächsischen Klub TuS BW Lohne. Dort kamen 1.500 Zuschauer bei einem Fassungsvermögen von 3.200. Da nur Getestete, Genesene oder Geimpfte ins Stadion durften, wurde das Tragen von Masken und das Einhalten von Sicherheitsabständen nicht kontrolliert. In den nächsten Tagen würden Gespräche mit Ämtern geführt, ob dies auch in Bremen möglich sei, so Hess-Grunewald. Auch die Deutsche Fußball-Liga ist bemüht, dass gleiche Bedingungen in den Bundesliga-Stadien herrschen.
Doch kein Hochrisikospiel?
Sollten letztlich keine Fans aus Hannover mit nach Bremen reisen dürfen, würde die Partie nicht mehr als Hochrisikospiel eingestuft. Werder müsste nicht für Mehrkosten der Polizei aufkommen. Laut "Deichstube" beliefen sich diese in der Vergangenheit auf eine halbe Millionen Euro pro Spiel. Es wäre ein kleiner positiver Nebeneffekt.