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Wiesbaden: Wieder die Sturmflaute

© imago/Eibner

Bei Abstiegskandidat SV Wehen Wiesbaden soll die anhaltende Sturmflaute ab Freitag der Vergangenheit angehören. Für das Aufsteigerduell am Freitag beim VfL Osnabrück fordert Trainer Rüdiger Rehm von seiner Elf nach nur einem Toren in den vergangenen vier Spielen ohne Sieg endlich wieder mehr Durchschlagskraft und Treffsicherheit.

Rehm: "Das Runde im Eckigen unterbringen“

"Wir hatten unsere Torchancen, aber wir machen die Tore nicht. Das zu verbessern, ist ein klares Augenmerk. Da müssen wir ansetzen“, beschrieb der Coach im Fachmazin kicker vor der Reise nach Niedersachsen die elementare Schwäche der Hessen: "Wir müssen es schaffen, das Runde im Eckigen unterzubringen.“

Die Umsetzung dieser Binsenweisheit ist für Wiesbaden beinahe schon von existenzieller Bedeutung. Bei immerhin schon zwei Punkten Rückstand auf den Abstiegsrelegationsplatz und sogar fünf Punkte hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz wäre schon ein Remis an der Bremer Brücke fast schon zu wenig. "Wir haben zehn Finals vor uns“, schwor Rehm seine Mannschaft auf die Bedeutung der Begegnung ein.

Hoffnung durch Trainingseindrücke

Sämtliche Planspiele stehen und fallen jedoch praktisch mit der Hoffnung auf ein Ende der Ladehemmung im Angriff. Entsprechend setzte Rehm nach dem 0:1 bei Spitzenreiter Arminia Bielefeld in der Vorbereitung die Schwerpunkte. "Ich bin drauf und dran, in der Trainingsarbeit zu verbessern, dass diejenigen, die auf dem Platz stehen, es schaffen, den Ball im Tor unterzubringen“, berichtete der 41-Jährige von einem Silberstreif am Horizont durch seine Trainingseindrücke.

Auch seinen Spielern ist nach insgesamt schon fünf Spielen ohne Erfolgserlebnis sehr bewusst, was die Stunde geschlagen hat. "Wir haben gute Spiele absolviert, aber wir schaffen es nicht, dem Gegner den Gnadenschuss zu verpassen. Im Fußball ist es entscheidend, dass Du Tore machst – und das schaffen wir zurzeit nicht“, verlangt Routinier Stefan Aigner wie sein Coach gesteigerte Konzentration im Abschluss.