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Würzburgs letzte Chance? "Können jedes Spiel noch gewinnen"

© IMAGO / foto2press

Geht das Zweitliga-Abenteuer der Würzburger Kickers jetzt zu Ende? Am heutigen Freitagabend (18:30 Uhr) muss die Elf von Cheftrainer Ralf Santelli in Karlsruhe gewinnen, um die letzten Hoffnungen aufrecht zu erhalten. Grundsätzlich glauben die Würzburger an das große Fußballwunder, doch dazu helfen nur noch Siege.

"Jedes Spiel ein Endspiel"

Eine weitere Niederlage der Würzburger und ein Sieg von Sandhausen oder Osnabrück, dann wäre der Dallenberg nächstes Jahr wieder in der 3. Liga vertreten – in jedem Fall hätte einer von beiden Konkurrenten dann auf dem Abstiegs-Relegationsplatz nämlich mehr als neun Punkte Vorsprung, bei noch drei ausstehenden Spielen. Selbst ein Unentschieden gegen Karlsruher vergrößert die Möglichkeiten nicht, weswegen der FWK zum Start des 31. Spieltags heute siegen muss. Doch glauben die Akteure selbst noch daran? Abwehrspieler Arne Feick bezog eine klare Stellung: "Hoffnung macht natürlich erstmal, dass wir noch vier Spiele Zeit haben."

Mit Karlsruhe (A), Osnabrück (H), Braunschweig (A) und Paderborn (H) erwartete Feick "keine Übermannschaften", zudem geht es noch gegen zwei direkte Konkurrenten. "Wir werden in jedem Spiel neuen Anlauf nehmen und grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man jedes dieser Spiele gewinnen kann. Im Endeffekt ist jedes Spiel ein Endspiel", so der 33-Jährige. Das bedeutet natürlich auch, dass bei jedem weiteren Ausrutscher das große Finale vorweggenommen werden könnte – und das zum Leidwesen der Würzburger.

Santelli will Spielglück erzwingen

Der Karlsruher SC kann seinerseits noch die Spitzengruppe angreifen, kommt aber aus einer Quarantäne-Situation. "Vielleicht sind sie ausgeruht, vielleicht hat ihnen die Zeit gut getan. Wir hoffen auch auf ein bisschen Spielglück, das kann man sich erarbeiten", gab sich Cheftrainer Ralf Santelli optimistisch, dass seine Mannschaft – trotz Englischer Woche in den Knochen – keine körperlichen Nachteile haben wird. Denn auch der KSC soll sich vor Würzburg in Acht nehmen: "Sie werden sehr kompakt stehen, weil sie wissen, dass wir uns nicht hängen lassen. Wir fahren gezielt nach Karlsruhe, um dort zu punkten." Eine andere Wahl hat der FWK nicht mehr.