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Ziereis, Becker und Weitere: St. Pauli verabschiedet sieben Mann

© IMAGO / Torsten Helmke

Obwohl die Saison erst am Sonntag endet, ist der FC St. Pauli schon jetzt sehr weit in seinen Planungen voran. Nach dem letzten Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf (15.30 Uhr) werden insgesamt sieben Fußballer verabschiedet, darunter auch einige Stammspieler.

Ziereis und Buchtmann dienstälteste Pauli-Spieler

Die mit Abstand dienstältesten Profis der Riege sind Christopher Buchtmann, Philipp Ziereis und Finn Ole Becker. Ziereis trägt seit 2013 das Trikot des Hamburger Stadtteilklubs, wechselte seinerzeit von Jahn Regensburg in den Norden. Lange Jahre galt der Abwehrspieler als die Identifikationsfigur schlechthin, wurde zuletzt unter anderem mit Vereinen aus dem Ausland in Verbindung gebracht. In den vergangenen Wochen reifte bei den Vereinsverantwortlichen der Entschluss, den soliden Verteidiger ziehen zu lassen. Insgesamt zehn Pauli-Jahre zählt Christopher Buchtmann in seiner Vita. Der 30-Jährige unterschrieb 2012 am Millerntor, kam damals vom 1.FC Köln. Über nicht ganz so viel Erfahrung, dafür aber über viel Talent, verfügt der 21-Jährige Finn Ole Becker. Der deutsche U21-Nationalspieler spielt ab der kommenden Saison für die TSG Hoffenheim.

Die ein oder andere Träne wird sicherlich auch während der Abschiedsworte für Rico Benatelli, Sebastian Ohlsson und James Lawrence vergossen werden. Denn alle drei prägten die vergangenen Jahre der Hamburger. Rico Benatelli wechselte 2019 von Dynamo Dresden an die Elbe und absolvierte seitdem 65 Pflichtspiele (4 Tore, 1 Vorlage) in braun-weiß. Lawrence wurde 2019 ursprünglich nur auf Leihbasis vom RSC Anderlecht geholt. Im Oktober 2020 verpflichtete ihn der Zweitligist schlussendlich dann fest. Der Innenverteidiger bringt es immerhin auf 53 Pflichtspiele (1 Tor, 4 Vorlagen). Ebenfalls seit 2019 spielt Sebastian Ohlsson inzwischen für den Klub, wechselte seinerzeit vom schwedischen Erstligisten IFK Göteborg ans Millerntor und kommt auf 57 Pflichtspiele (3 Vorlagen).

Auch Torwartlegende Hain verlässt das Millerntor

Aber damit ist es noch nicht genug: Auch der langjährige Torhüter (72 Pflichtspiele für den Verein) und spätere Torwarttrainer (seit 2011) Mathias Hain wird nach Abpfiff der Spielzeit seine Zelte in Hamburg abbrechen. Wer sich die Liste vor Augen führt, dem wird klar: In Hamburg steht ein Umbruch bevor. Denn die genannten Abgänge sind möglicherweise nicht die letzten.