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"Zu 100 Prozent": Rösler bleibt Fortuna-Trainer

© imago images

Nach dem 0:5 im Montagsspiel gegen Bochum herrschte bei Fortuna Düsseldorf maximale Ernüchterung. Eine Trainerdiskussion soll die Pleite trotzdem nicht nach sich ziehen. Sowohl die Vereinsbosse als auch die Mannschaft bekannten sich mit deutlichen Worten zu Übungsleiter Uwe Rösler. 

Fortuna will Pleite "miteinander aufarbeiten"

Nach zuletzt ordentlichen Ergebnissen bedeutete die 0:5-Pleite in Bochum einen herben Rückschlag für Fortuna Düsseldorf. Zur Wahrheit gehört aber auch: Nach einem Platzverweis gegen Peterson spielte die Fortuna schon ab der 5. Minute in Unterzahl, auch der Elfmetertreffer zum 0:1 resultierte aus dieser Szene. Eine Trainerdiskussion halten die Verantwortlichen demnach für unangebracht. Gegenüber "RP-Online" berichtete Vorstand Klaus Allofs von einem Gespräch mit Uwe Rösler: "Das war keinesfalls eine Krisensitzung. Wir haben das Spiel noch einmal ganz genau analysiert. Das hat nicht dazu geführt, dass wir den Glauben an den Trainer verloren hätten."

Dennoch hinterließ gerade der Auftritt in Halbzeit zwei Spuren. "Natürlich hat mir die Art und Weise der Niederlage am Ende sehr missfallen. So dürfen wir uns nicht präsentieren." Trotzdem: Auch eine weitere Pleite gegen Darmstadt am kommende Freitag "würde nicht einen Automatismus in Gang setzen." Mit Uwe Klein pflichtete ein weiterer Fortuna-Vorstand bei und befand: "Wir sollten jetzt nicht in Panik oder Hektik verfallen. Es geht überhaupt nicht darum, irgendwas schönzureden. Alles muss auf den Tisch. Wir haben alles miteinander aufgearbeitet." Mit Blick auf den Trainer wurde Klein noch deutlicher: "Ja, es geht zu 100 Prozent mit Rösler weiter."

Karaman: "So geht es nicht"

Auch die Mannschaft zeigte sich nach der deutlichen Niederlage durchaus selbstkritisch. Vor der obligatorischen Videoanalyse kam es zu einer internen Aussprache. "Wir haben in aller Deutlichkeit Fehler angesprochen. Ich denke, die Kritik ist bei jedem angekommen", berichtete Angreifer Karaman. Der Trainer sei derweil von einer etwaigen Schuld an der Bochum-Pleite freizusprechen: "Wir stehen zu 100 Prozent zum Trainer, er gibt zu 100 Prozent alles, um uns optimal vorzubereiten. So, wie wir uns gegen Bochum gezeigt haben, geht es natürlich nicht."