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Zum 1. April: Christian Keller wird neuer Sportchef beim 1. FC Köln

© imago images / Zink

Zum 31. Oktober 2021 legte Dr. Christian Keller sein Amt als alleiniger Geschäftsführer des SSV Jahn Regensburg nieder, um den Klub ein letztes Mal in seinen Strukturen weiterzuentwickeln. Inzwischen ist klar, dass der 42-Jährige eine sechsmonatige Pause einlegen wird – um anschließend Sportchef beim 1. FC Köln zu werden.

Wechsel in die Bundesliga

Der SSV Jahn Regensburg kämpft in der ersten Saisonphase überraschend um die Aufstiegsplätze mit. In Christian Keller sehen viele den Macher des Erfolgs am Regensburger Dom, doch der Geschäftsführer beendete seine Tätigkeit in der Oberpfalz vor drei Wochen nach reichlicher Überlegung. Jetzt ist das neue Ziel des 42-Jährigen klar, denn ab dem 1. April 2022 wird Keller als Sportchef in der Bundesliga anfangen, wie auch "transfermarkt.de" berichtet.

Gemeinsam mit Thomas Kessler (Sportlicher Leiter der Lizenzspielerabteilung) und Lukas Berk (Leiter Administration Lizenzspielerabteilung) wird er das Management des 1. FC Köln erweitern. Von 2013 bis 2021 leitete Keller die Geschicke in Regensburg und musste zunächst den Absturz in die Regionalliga Bayern verkraften. Anschließend führte er den Klub mit seinen Entscheidungen an die Zweitliga-Tabellenspitze – und ermöglichte unter anderem ehemaligen Trainern wie Achim Beierlorzer und Heiko Herrlich den Sprung in die Bundesliga. Nun geht der 42-Jährige selbst in die Beletage.

"Zunächst etwas Abstand und Pause"

"Der FC-Vorstand hat sich in außergewöhnlichem Maße um mich bemüht", berichtet Keller aus den vergangenen Wochen. "Seriosität, Zuverlässigkeit und Professionalität" sowie ein "durchdachter strategischer Ansatz" überzeugten den Sportchef. Die Zeit in Regensburg bleibt selbstverständlich nicht vergessen: "Wichtig ist mir zudem, nach rund achteinhalb tollen, aber auch sehr intensiven Jahren beim SSV Jahn Regensburg die neue Aufgabe beim FC mit 100 Prozent Identifikation und 100 Prozent Engagement anzugehen. Dazu benötige ich zunächst etwas Abstand und Pause." Deshalb wird Keller erst nach sechsmonatiger Pause wieder an die Arbeit gehen, dann am Kölner Dom.