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Zwei positive Fälle auf Schalke: Keine Reise ins Trainingslager

© IMAGO / RHR-Foto

Am 3. Januar muss der FC Schalke 04 ohne Simon Terodde und Ko Itakura in die Winter-Vorbereitung starten. Bei beiden Akteuren hat sich in den vergangenen Tagen ein positiver Test auf den Covid-19-Krankheitserreger ergeben, sodass sich Stürmer und Innenverteidiger in Isolation begeben haben. Das Trainingslager im türkischen Belek nehmen die Königsblauen nicht wahr.

Terodde und Itakura ohne Symptome

Top-Stürmer Simon Terodde laborierte zuletzt an einer Muskelverletzung, doch nun hat sich die angepeilte Rückkehr vorerst verschoben. Genauso wie Teamkollege Ko Itakura, der in Teroddes Abwesenheit als Innenverteidiger zuletzt zwei Tore am Stück erzielte, wurde der 33-Jährige positiv auf das Corona-Virus getestet. Wie die Königsblauen mitteilen, sind beide Spieler zwar symptomfrei, aber auf vorerst unbestimmte dauer in häusliche Isolation geschickt worden.

"Unser Kader ist zu beinahe 100 Prozent vollständig geimpft und geboostert – ein sehr wichtiges Zeichen. Und dennoch kein Freifahrtschein, insbesondere mit Blick auf die Omikron-Variante", gab S04-Sportvorstand Peter Knäbel zu Bedenken. Auch in Hinsicht auf die eigene Planung, denn die Verantwortlichen der Königsblauen sind von einer Reise ins Trainingslager abgewichen. "Wir wollen das Risiko, dass sich Spieler, Staff oder andere Mitarbeiter mit Covid-19 infizieren, so gering wie möglich halten", so Knäbel.

Trainingslager am Berger Feld

Geplant war ein sechstägiges Trainingslager im türkischen Belek, wo sich die Mannschaft auf die Rückrunde vorbereiten sollte. Entsprechend wird sich Schalke nun lediglich auf dem Berger Feld einfinden. "Wir bedauern diese Entscheidung aus sportlicher Sicht sehr, weil wir die gemeinsame Zeit gerne genutzt hätten, um uns hochfokussiert auf die verbleibenden Spiele vorzubereiten", erklärte Sportdirektor Rouven Schröder. Man wolle stattdessen der Verantwortung gegenüber dne Mitarbeitern gerecht werden: "In den vergangenen Tagen mussten wir allerdings feststellen, dass die Risiken der Reise deutlich zugenommen haben und den möglichen Nutzen übersteigen."