0:2 in Stuttgart: Eintracht muss sich erstmals geschlagen geben

Am 6. Spieltag musste Eintracht Braunschweig zwar seine erste Niederlage in dieser Saison einstecken, bleibt aber weiter an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga. Die Niedersachsen mussten ein 0:2 in der Mercedes Benz-Arena bei Absteiger VfB Stuttgart hinnehmen.

Verletzungsbedingte Umstellungen

Die Tore für die Gastgeber erzielten Toni Sunjic (18.) und der eingewechselte Kevin Großkreutz (64.). Ausgerechnet vor dem Match bei den vor der Saison als Aufstiegskandidat Nummer eins gehandelten Schwaben musste Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht verletzungsbedingt sein in den vergangenen Wochen so gut funktionierende Elf umbauen. Salim Khelifi und der zuletzt auffällige Phil Ofosu-Ayeh konnten die Reise nach Baden-Württemberg nicht antreten. Bereits im vergangenen Jahr, Stuttgart war noch Erstligist, boten die Niedersachsen dem VfB im DFB-Pokal ordentlich Paroli. Damals mussten sich die Blau-Gelben in der Achtelfinalpartie erst in der Verlängerung geschlagen geben (2:3).

Hinten zwei Fehler, vorne die Chancen nicht genutzt

Auch diesmal hatten die Gäste durchaus Aussichten, aus Stuttgart etwas Zählbares mitzunehmen. Warum das nicht funktionierte, darüber waren sich die Akteure nach Schlusspfiff schnell einig. „Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, aber zwei Fehler, die eiskalt bestraft wurden“, meinte Ken Reichel. Ähnlich sah es Torjäger Dominick Kumbela: „Durch zwei eigene Fehler gewinnt Stuttgart, obwohl sie nicht die bessere Mannschaft waren.“ Auch der Trainer attestierte seiner Mannschaft keinesfalls eine schlechte Partie: „Wir hatten die Chancen zum Ausgleich und weitere Möglichkeiten auch nach dem zweiten Gegentor. Mit dem Anschluss hätte es spannend werden können“, fasste Lieberknecht das Spiel zusammen. Vor allem in Durchgang zwei waren die Braunschweiger die spielbestimmende Mannschaft und zeigten, warum sie an der Tabellenspitze stehen. Ein Tor wollte allerdings erstmals in dieser Spielzeit nicht fallen. Kumbela scheiterte in der Schlussphase zweimal am glänzend aufgelegten VfB-Schlussmann Mitchell Langerak. Viel Zeit zum Ärgern bleibt der Eintracht nicht. Bereits am Freitag geht es weiter. Dann kommt es gegen Fortuna Düsseldorf  zu einem weiteren Aufeinandertreffen mit einem Traditionsclub. Anstoß ist um 18:30 Uhr im Stadion an der Hamburger Straße.

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