1. FC Kaiserslautern: Druck wird wieder größer

Beständigkeit sieht anders aus: Nach dem 2:1-Sieg in Darmstadt verlor der 1. FC Kaiserslautern binnen weniger Tage das Kellerduell in Aue. Nach der 1:2-Pleite ist der Rückstand auf das rettende Ufer wieder auf sechs Punkte angewachsen. Angesichts nur noch zehn ausstehender Spiele wird der Druck beim Traditionsverein immer größer.

Lautern verschläft Anfangsphase

In Aue waren die Roten Teufel kaum auf dem Platz, da klingelte es bereits in ihrem Kasten. "Die ersten 20 Minuten waren wir noch komplett in der Kabine", wird FCK-Kapitän Christoph Moritz in der "Rheinpfalz" zitiert. Nur sehr langsam bekamen die Pfälzer mehr Zugriff auf die Partie. Nach der 20. Minute hatte Chefcoach Michael Frontzeck eine Steigerung seines Teams gesehen. "Wir hatten Probleme, in die Partie zu kommen, ab der 20. Minute, denke ich, war es sehr offenes Spiel“, sagte er während der Pressekonferenz. Dennoch hatte sein bis dato ungefährliches Team Glück, mit nur einem knappen Rückstand in die Pause zu gehen.

Pfälzer kämpfen sich in die Partie

Erst nach Wiederanpfiff waren die Pfälzer gut im Spiel und kreierten Tormöglichkeiten. Das Tor schoss jedoch nach einem individuellen Fehler von Verteidiger Joel Abu Hanna der Gegner. "Der Konter zum 0:2 war ärgerlich. Dass die uns in ihrem Stadion auskontern, ist schon bitter", wird Mittelfeldakteur Nils Seufert beim Portal "Der Betze brennt" zitiert. Doch der FCK steckte nicht auf und antwortete nur vier Minuten später durch Defensivmann Stipe Vucur per Kopf. Nach dem Anschlusstreffer dachte ich, wir wären nochmal dran gewesen“, so Frontzeck nach dem Spiel. In der Folge drängte sein Team auf den Ausgleich, der jedoch in einer engen Partie nicht mehr gelang. Den Kopf in den Sand stecken, wollen die Pfälzer nicht. "Der Kampf geht weiter", sagte Michael Frontzeck – und zwar am Freitag gegen Union Berlin. "Wir werden weiter machen. Im nächsten Spiel gegen Union Berlin ist wieder alles möglich und mit drei Punkten sind wir wieder dabei“, gibt sich Publikumsliebling Jan-Ingwer Callsen-Bracker im "SWR" kämpferisch.

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