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1. FC Kaiserslautern kaum noch zu retten

Der 1. FC Kaiserslautern ist nur noch einen Steinwurf von der Dritten Liga entfernt. Nach der bitteren 0:1-Heimpleite gegen Dresden haben die Pfälzer drei Begegnungen vor Saisonende acht Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Der Ligaverbleib ist nur noch theoretischer Natur. 

Lautern kommt nur schwer in Schwung

Der FCK tritt im Abstiegskampf weiter auf der Stelle, holte nur einen Sieg aus den vergangenen sechs Spielen. Trainer Michael Frontzeck gibt sich weiter kämpferisch. "Es ist rein rechnerisch noch nicht entschieden, die Chancen werden aber natürlich nicht größer", sagte er bei "FCK-TV".

Sein Team war im Kellerduell gegen Dresden nur schwer in Fahrt gekommen. Wenn es so etwas wie Tormöglichkeiten gab, dann eher für die Gäste. Kaiserslautern agierte zu ideenlos und wurde erst zum Ende der ersten Halbzeit besser. Nach einem Pass von Christoph Moritz zögerte Lukas Spalvis mit dem Schuss zu lange, so dass dieser noch abgeblockt wurde. Auf der Gegenseite erzielte Dresden in der Nachspielzeit den vermeintlichen Führungstreffer. Doch der Treffer zählte nicht. Koné stand im Abseits. "In der ersten Halbzeit hatten wir vier, fünf gute Kontermöglichkeiten, die wir aber nicht gut ausgespielt haben. Je länger das Spiel dann gedauert hat, desto verkrampfter wurden wir", so Halil Altintop gegenüber der "Rheinpfalz".

Es fehlt an Durchschlagskraft

Nach dem Seitenwechsel agierte die Frontzeck-Elf weiter ohne Ideen. Ein Schuss von Philipp Mwene verfehlte in der 48. Minute ebenso das Ziel wie rund 20 Minuten später ein Versuch von Leon Guwara. "Wir haben offensiv kein gutes Spiel gemacht, deshalb hätten wir den gewünschten Sieg auch nicht verdient gehabt", sagte FCK-Keeper Marius Müller. Weil die Gäste in der Offensive auch nicht viel zustande brachten, sah es nach einer Punkteteilung aus. Doch dann war Müller rund zehn Minuten vor Schluss nach einem Schuss von Berko geschlagen. "In der Situation, in der wir sind, reicht ein Fehler aus und es steht 0:1", so Trainer Frontzeck im "FCK-TV". In der Folge reichte selbst eine sechsminütige Überzahl seiner Mannschaft nicht, noch etwas Zählbares mitzunehmen. Schon am kommenden Freitag könnte der erstmalige Abstieg in die 3. Liga besiegelt sein.