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1. FC Magdeburg: Umbau der Nordtribüne steht bevor

© Sportfotos MD

Die zwei Heimspiele gegen Paderborn (Sonntag) und Sandhausen (10. März) noch, dann wird die Nordtribüne in der MDCC-Arena des 1. FC Magdeburg umgebaut – und hüpfsicher gemacht.

Baubeginn am 29. März

Schon seit zweieinhalb Jahren durften die Fans des 1. FC Magdeburg in der MDCC-Arena aufgrund von Statikproblemen an den Tribünen nicht mehr hüpfen, nun kündigt sich das Ende des Hüpfverbots an. Zunächst muss die Nordtribüne allerdings umgebaut werden. Wie die "Volksstimme" berichtet, soll es am 29. März – am Tag des Heimspiels gegen Heidenheim – losgehen.

Zunächst werden die Blöcke 1 bis 5 gesperrt, sodass sich die Kapazität von 25.300 auf 19.000 Plätze reduziert. Ab Anfang Juli, wenn auch die Blöcke 6 und 7, sowie Teile von Block 8 gesperrt werden, stehen nur noch 16.700 Plätze zur Verfügung. "Das ist die geringste Kapazität, die wir während des Umbaus haben werden", erklärt Geschäftsführer Mario Kallnik gegenüber der Zeitung. Dauerkarteninhaber der Blöcke 1 und 2 erhalten für die Zeit des Umbaus eine Umbaukarte und ziehen in die Blöcke 19, 20 und 24 um. Die aktiven FCM-Fans aus Block U (Blöcke 3 bis 5) ziehen auf die Südtribüne – eine Umbaukarte ist nicht erforderlich.

Kapazität steigt auf über 30.000 Plätze

Dass Block U somit für einige Zeit direkt neben dem Gästeblock stehen wird, ist zwar nicht ganz unkritisch, letztlich aber alternativlos:  "Wir haben uns mit unseren Fanvertretern ausgetauscht und uns dann für diese Lösung entschieden", betont Kallnik.

Anfang Oktober sollen die Blöcke 1 bis 4 wieder freigegeben werden, der endgültige Abschluss der Bauarbeiten ist für Februar 2020 geplant. In dieser Zeit rechnet der 1. FC Magdeburg mit hohen Umsatzeinbußen: "Wenn wir in der 2. Liga bleiben sollten, sind das rund 1,2 Millionen Euro. In der 3. Liga wäre es nicht ganz so extrem, weil wir mit geringeren Zuschauerzahlen kalkulieren würden", rechnet Kallnik vor. Dafür erhöht sich die Kapazität der MDCC-Arena durch den Umbau (10,7 Millionen Euro) von 25.300 auf 30.098 Plätze – allein die Stehplatz-Tribüne im Norden des Stadions fasst künftig 13.000 Fans. Und dann kann endlich wieder gehüpft werden.