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1. FC Union Berlin: Weg statt Comeback

Rückschlag im Aufstiegskampf für den 1. FC Union Berlin. Obwohl die Eisernen in der Schlussphase innerhalb von vier Minuten einen 2:0-Rückstand ausglichen, mussten sie sich am Ende doch noch geschlagen geben. Trotz der erst zweiten Saisonniederlage, macht sich der Ausrutscher direkt in der Tabelle bemerkbar.

Versäumt, die Tore zu machen

Denkbar knapp verlor Union Berlin in der fünften Minute der Nachspielzeit, als Alex Meier einen Foulelfmeter für St. Pauli verwandelte und damit doch noch den Sieg vom Platz trug. Zuvor hatten Grisha Prömel (84.) und Suleiman Abdullahi (88.) den eigentlich verdienten Ausgleich für die Eisernen erzielt. "Am Ende so zu verlieren, ist extrem ärgerlich und bitter – gerade bei dem Aufwand, den wir das ganze Spiel über betrieben haben", stellte Mittelfeldakteur Felix Kroos seiner Mannschaft ein gutes Zeugnis auf der Vereinsseite des FC St. Pauli aus. Man habe versäumt, die Tore zu machen – dennoch kam das Team von der Alten Försterei gut zurück und "am Ende waren wir dann aber nicht clever genug".

Ungeschicktes Foul

"Eigentlich musst Du mit einem Punkt nach Hause fahren", befand auch Keeper Rafael Gikiewicz, der den entscheidenden Elfmeter in der Nachspielzeit nicht halten konnte. "Das Foul am Ende war ein bisschen ungeschickt. Ich verstehe nicht, warum wir es so lösen mussten", kritisiert der 31-jährige Pole das ungestüme Einsteigen von Abdullahi gegen Christopher Buchtmann. Für Union war es erst die zweite Niederlage der laufenden Meisterschaft, dennoch mussten sie den Gegner aus Hamburg damit in der Tabelle vorbeiziehen lassen. Der Rückstand auf den Drittplatzierten aus Köln beträgt aktuell noch zwei Punkte, die Domstädter können allerdings noch in einem Nachholspiel nachlegen. In diesem Falle würde St. Pauli wieder vor den Unionern erscheinen, die dank nun auch dank Union drei Punkte mehr haben.