1:4-Niederlage im Test: FCSP bleibt im Regen stehen
Beim Wolkenbruch von Bremen ging der FC St. Pauli im Testspiel gegen Werder unter. Mit einer 1:4-Niederlage musste sich das Team von Cheftrainer Timo Schultz am Ende geschlagen geben, wenigstens der zweiten Hälfte konnte der Übungsleiter ein bisschen Positives abgewinnen. Für Neu-Stürmer Guido Burgstaller ging es um Spielpraxis.
"Überhaupt nicht einverstanden"
Der Spielverlauf mit dreifachem Rückstand nach rund 30 Spielminuten dürfte Guido Burgstaller noch von seiner vorherigen Station vage in Erinnerung haben, auch wenn der Österreicher am Saisonstart in der Bundesliga nicht beteiligt war. Dafür aber der SV Werder Bremen, der sich am Mittwoch mit den Kiezkickern im Testspiel messen konnte. "Mit der ersten Halbzeit bin ich natürlich überhaupt nicht einverstanden", erklärte FCSP-Cheftrainer Timo Schultz in der "Bild" zum 0:3-Pausenrückstand. Mit einer Elf, die überwiegend aus Akteuren der zweiten Reihe bestand, gingen die Hamburger baden. Das wollte wohl auch der Himmel verdeutlichen, denn im zweiten Abschnitt wurde das Spiel zur Regenschlacht - und St. Pauli besser.
Tashchy verkürzt für FCSP
"Das war lethargisch, abwartend, passiv. Wir haben es gar nicht geschafft, den Ball mal über zwei, drei Stationen zu halten", sagte Schultz noch zu ersten Hälfte, bis dann im zweiten Abschnitt ein anderes Gesicht gezeigt wurde: "Wir haben deutlich einfacher und körperbetonter Fußball gespielt. In der Pause habe ich darauf hingeweisen, dass es kein Freundschafts-Spiel, sondern ein Test-Spiel ist. Das ist schon ein großer Unterschied." Bis zur 74. Spielminute durfte Burgstaller Spielpraxis sammeln, doch erfolgreich war sein Sturmpartner Borys Tashchy. Ein später Treffer der Bremer stellte den alten Abstand kurz vor Schluss wieder her, Schultz konnte flachsen: "Ich ärgere ich mich richtig über das Gegentor. Sonst hätten wir zumindest die zweite Halbzeit gewonnen."