1860 München: Trainer Markus von Ahlen wohl vor dem Aus

Nach verschiedenen Medienberichten deutet sich beim TSV 1860 München eine Trainerentlassung an. Chefcoach Markus von Ahlen soll demnach beim Kellerduell am nächsten Spieltag gegen den FC St. Pauli nicht mehr auf der Trainerbank sitzen. Gegenüber "Sport1" dementierte der Übungsleiter dies heute zwar noch, dennoch scheinen die Zeichen jedoch auf Trennung zu stehen.

Start missglückt – Miserable Punktquote

Sieben Spiele in Folge ohne Sieg, der Start in die Restsaison ebenfalls ohne Erfolg und zudem bei einem möglichen Erfolg des FC St. Pauli im Montagabendspiel sogar der Absturz auf dem direkten Abstiegsplatz. Es gibt viele Argumente, die aktuell gegen einen Verbleib von Markus von Ahlen als Cheftrainer der Münchner Löwen sprechen. Im Winter sollte an vielen Rädchen gedreht werden, das Team verändert und in Form gebracht werden. Dennoch blieb zuletzt ein verschenktes Heimspiel gegen den 1.FC Heidenheim und eine unvollendete Auswärtspartie beim SV Darmstadt. Klar, kann man bei den enorm heimstarken Hessen eigentlich mit einem Punkt leben, aber nach dem Spielverlauf hätten die Löwen eben gewinnen müssen. Zu leichtfertig schenken sie zuletzt ihre Punkte her. Ergebnis ist eine miserable Punktquote von 0,8 seit Amtsantritt des Trainers, sprich zwölf Punkte aus vierzehn Partien und Abstiegskampf statt Aufstiegsrennen.

Von Ahlen dementiert Trennung – Hebel setzen vor dem Kellerduell?

Offiziell ist jedoch och keine Entscheidung gefallen und so trainierte von Ahlen sein Team am heutigen Montag nochmals. Gegenüber „sport1.de“ versicherte der 44-Jährige: „Ich bin Cheftrainer. Daran orientiere ich mich in diesem Augenblick. Alles andere blende ich aus, weil ich total fokussiert auf meine Aufgabe für den Verein bin. Ich orientiere mich nur daran, was ich mit den relevanten Personen bespreche. Und das ist Gerhard Poschner.“ Gut möglich jedoch, dass für Sportchef Poschner jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um zum zweiten Mal in dieser Spielzeit den Trainer zu wechseln. Immerhin steht mit dem Heimspiel gegen St. Pauli (Sa. 13:00) ein absolutes Schlüsselspiel auf dem Programm. Eine weitere Niederlage könnte den letzten Tabellenplatz und viele weitere Wochen der Krise bedeuten.

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