1860 München: Wird Cacau doch ein Löwe?

Ex-Nationalspieler Cacau könnte das Sturm-Problem von 1860 München beheben – das berichten mehrere Tageszeitungen. Der 34-Jährige soll derzeit Gespräche mit den Verantwortlichen des Klubs führen, von offizieller Seite gibt es dazu allerdings keine Informationen. Immerhin: Löwen-Coach Torsten Fröhling hat eingeräumt, angesichts der Verletztenliste wäre es fahrlässig, sich den Markt an vertragslosen Spielern, die jetzt noch verpflichtet werden könnten, nicht anzuschauen. Mit Ruben Okotie, Stephan Hain und Valdet Rama sind momentan drei Münchner Offensivkräfte verletzt. Okotie, der sich im Spiel gegen Düsseldorf eine Gehirnerschütterung zugezogen hat, soll bis zum Wochenende aber wieder fit sein.

Ernüchternde Bilanz: drei Tore in sieben Spielen

Doch selbst wenn Okotie am Sonntag gegen Leipzig wieder spielen kann – an der enttäuschenden Ausbeute im Sturm der 60er ändert das nichts. Nur drei Tore gelangen den Löwen in den ersten sieben Saisonspielen. Ein Vollblutstürmer wie Cacau, der in der Bundesliga für Nürnberg und den VfB Stuttgart 307 Spiele bestritt und 88 Treffer erzielte, wäre für den Tabellensiebzehnten der Zweiten Liga sicher eine Verstärkung. Zurzeit hält sich der vereinslose Cacau bei der U23 des VfB Stuttgart fit. Bis zum Juni stand er in Japan bei Cerezo Osaka unter Vertrag.

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