35,7 Millionen Euro: Hansa Rostock meldet Rekordumsatz
Sportlich ist der F.C. Hansa Rostock auf dem besten Weg, sich in der 2. Bundesliga zu etablieren. Und auch finanziell sieht es bei den Norddeutschen gut aus: Wie der Klub am Sonntag auf seiner Mitgliederversammlung bekanntgab, wurde in der vergangenen Saison ein Umsatz von 35,7 Millionen Euro erwirtschaftet.
Millionen-Gewinn
Damit hat Hansa einen neuen Bestwert in der Geschichte des Vereins aufgestellt - und das trotz Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Der Rekordumsatz sorgte zeitgleich für einen Millionen-Gewinn: "Insgesamt, mit Abschreibungen und allem Drum und Dran, haben wir einen Gewinn von 5,2 Millionen Euro erzielt", wird Vereinsvorsitzender Robert Marien in einem "dpa"-Bericht zitiert. Aufgrund der aktuellen Tendenzen seien die "ursprünglichen Planzahlen für die Saison 2022/23 bereits nach oben korrigiert" worden, berichtet der Hansa-Boss.
Rekorde meldete der Klub auch bei den verkauften Dauerkarten (11.968) und der Mitgliederzahl (21.416). "Seit 2016 haben wir unsere Mitgliederzahl verdoppelt", so Marien. Darüber hinaus ist es der Kogge gelungen, den Schuldenstand von 25,5 auf 18,5 Millionen Euro zu reduzieren - ein Rückgang von sieben Millionen Euro. Eine Voraussetzung für den Schuldenabbau war die Bereitschaft von Investor Rolf Elgeti, dem Verein drei Millionen Euro zu erlassen.
Stillstand beim Stadion
Stillstand herrscht dagegen bei der Finanzierung der notwendigen Sanierung sowie beim Verkauf des Ostseestadions. Der Verein beklagt fehlende Bekenntnisse der Stadt Rostock und des Landes Mecklenburg-Vorpommern. "Mehrere Gespräche mit Stadt und Land blieben ohne Ergebnis bzw. ohne klare Positionierung", sagte Marien.