Tigges trifft wieder doppelt: SCP in Aufstiegszone zurück

Dank "Derby-Experte" Steffen Tigges und des "goldenen Händchens" von Trainer Ralf Kettemann grüßt der SC Paderborn erstmals seit dem Jahreswechsel aus der Aufstiegszone. Das 2:1 gegen Preußen Münster verhinderte auch einen vollkommenen Fehlstart der Ostwestfalen.

"Gerne auch mal in einem 'normalen' Spiel treffen"

Gefeierter Matchwinner nach dem sechsten Heimsieg war Sommerzugang Tigges. Der nach dem Seitenwechsel in einem Dreier-Tausch ins Spiel gekommene Stürmer drehte die Begegnung nach Münsters Pausenführung durch seine Saisontore Nummer drei und vier (50. und 83.) per Kopf im Alleingang. "Wir sind nicht optimal ins Jahr gestartet, dafür ist umso schöner, dass wir im ersten Heimspiel des Jahres direkt einen Sieg einfahren konnten", hatte der 27-Jährige nach Angaben des Fachmagazins kicker im WDR-Interview alleine sein Team und die SCP-Fans im Blick.

Nach über dreimonatiger Ladehemmung avancierte der Schlaks schon zum zweiten Mal im Saisonverlauf zum "Doppelpack“-Spezialisten. Seine ersten beiden Treffer für Paderborn hatte Tigges beim 4:3 gegen Arminia Bielefeld sogar auch einem Derby erzielt. "Ich würde auch gerne mal in einem ‚normalen‘ Spiel einfach treffen. Das wäre auch schön", kommentierte der Angreifer die Duplizität der Ereignisse augenzwinkernd.

Sein Spielglück gegen Münster war auf Kettemanns Inspiration zurückzuführen. "Es war die richtige Entscheidung, so zu wechseln. Dafür sind die Jungs vorne da. Sie sind unangenehm und tun weh bei Flanken. Das haben sie top gemacht", meinte der Coach nach dem Abpfiff zufrieden.

"Noch 15 Spiele"

Den Sprung auf den Aufstiegsrelegationsplatz mochte Kettemann bei aller Freude vor dem Gastspiel am Sonntag bei Fortuna Düsseldorf nicht überbewerten: "Es ist in der zweiten Liga ja einfach so: Jedes Ergebnis wirbelt da wieder ein bisschen was durcheinander. Dritter klingt okay, aber es sind auch noch 15 Spiele."

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