Ende erwartet "emotionales, kämpferisches und hitziges" Finale
Louis van Gaal umschrieb es einst mit den Worten: "Tod oder Gladiolen". So sind die Vorzeichen für Fortuna Düsseldorf und die SpVgg Greuther Fürth. Für beide geht es um den Klassenerhalt, wenngleich die Fortuna in einer deutlich angenehmeren Ausgangslage ist. Auch deshalb rechnet Cheftrainer Alexander Ende mit einer Partie, die "emotional, kämpferisch und hitzig" werde.
"Mit dem nötigen Grip in die Woche gestartet"
Fortuna Düsseldorf will ein Ende ohne Schrecken. Im Duell mit der SpVgg Greuther Fürth können die Rheinländer mit einem Sieg den Klassenerhalt perfekt machen. "In dieser Konstellation ist es für mich sicherlich das bedeutendste Spiel meiner bisherigen Trainerlaufbahn", sagte Cheftrainer Alexander Ende vor der Partie. Entsprechend sei die Mannschaft "hochkonzentriert in die Woche gegangen, aber auch mit Freude. Fußball muss immer Spaß machen – das gilt auch für die Mannschaft. Wir sind definitiv mit dem nötigen Grip in die Woche gestartet, ohne dass die Lockerheit verloren gegangen ist. Diese Mischung ist ein gutes Zeichen."
Auch für die SpVgg Greuther Fürth ist es ein Endspiel. Das Kleeblatt muss gewinnen – ein Punkt wäre zu wenig. Deshalb erwartet Ende eine Partie, die "emotional, kämpferisch und hitzig" werde. Allerdings habe seine Mannschaft in den vergangenen Wochen bereits ähnliche Situationen erlebt.
"... fast wichtiger als sein Tor"
Mit dem 3:1 gegen die SV Elversberg setzte die Fortuna zuletzt ein Ausrufezeichen. Besonders die Haltung seiner Mannschaft imponierte dem Trainer: "Die Haltung steht über allem. Natürlich brauchst du auch einen klaren Rahmen, aber wir waren extrem griffig in den Zweikämpfen und füreinander da. Wir haben Situationen gemeinsam gelöst, zu zweit oder zu dritt Bälle erobert und eine große Kompaktheit gezeigt. Das war stark." Besonders hervor hob Ende dabei Marin Ljubicic: "Dass er am eigenen Sechzehner einen Ball blockt, war für mich fast wichtiger als sein Tor. Das sind die Signale, die wir brauchen."
Auch insgesamt fand der Düsseldorfer Coach lobende Worte für den Angreifer: "Marin ist seit meinem ersten Tag hier immer auf dem Gaspedal. Er bringt Emotionen auf den Platz – und genau diese Emotionalität brauchen wir. Natürlich denkt er als Stürmer zuerst ans Toreschießen. Aber wenn so ein Spieler bereit ist, jeden Meter nach hinten zu arbeiten, ist das ein gutes Zeichen für die Mannschaft." Personell muss Ende auf Kenneth Schmidt, Florent Muslija, Jordy de Wijs und Anouar El Azzouzi verzichten. Cedric Itten und Matthias Zimmermann fehlen gelbgesperrt.