Frankfurt will Jean Zimmer - Verliert der FCK das nächste Eigengewächs?
Es erscheint wie ein Déjà-vu was am Dienstag rund um den Betzenberg die Runde machte. Ein Bundesligist hat Interesse an einem Eigengewächs aus der Viererkette der Roten Teufel. Zudem besteht eine Ausstiegsklausel von 2,5 Millionen. Kommt euch bekannt vor? Klar, nur geht es nicht um Dominique Heintz oder Willi Orban, die schon auf ähnliche Weise die Pfalz verlassen haben, sondern um Jean Zimmer. Der Rechtsaußen, der defensiv und offensiv eingesetzt werden kann, soll ganz oben auf der Wunschliste von Eintracht Frankfurt stehen. Bereits vor einigen Wochen hatten die Hessen bezüglich des U21-Nationalspielers angeklopft, dann aber versucht Sebastian Jung (VfL Wolfsburg) zu verpflichten. Da dieser Transfer nun wohl gescheitert ist, hat sich der Fokus wieder auf Zimmer verschoben. Der 21-Jährige hat zwar noch Vertrag bis 2018, darf aber bei einer Ablöse von 2,5 Million Euro gehen, die sich bei Europapokal-Teilnehmern sogar verdoppeln würde. Da die Eintracht jedoch nicht für Champions- oder Europa League qualifiziert ist, wäre nur die geringere Summe fällig. Vorstand Stefan Kuntz hat jedoch erst im Fangespräch versichert, dass ein Wechsel von Zimmer nicht zur Debatte stünde. Schließlich haben die Roten Teufel schon genug Schwund an jungen Talenten gehabt. Entsprechend bitter wäre ein Abgang des Talentes, der somit den traurigen Trend in der Pfalz bestätigen würde.