Arminia Bielefeld: Poker um Maik Walpurgis zieht sich

Noch immer hat der DSC Arminia Bielefeld in Bezug auf die Verpflichtung eines neuen Trainers keinen Vollzug vermeldet. Zwar ist mit Maik Walpurgis mittlerweile der scheinbar passende Übungsleiter gefunden worden, dennoch zieht sich der Poker. Die Zeit drängt.

Vertragslaufzeit und Abfindung

Knackpunkt bei den Verhandlungen ist offenbar die Vertragslaufzeit. Laut der "Neuen Westfälischen" fordert Walpurigs ein Arbeitspapier bis Juni 2018, der DSC will den 43-Jährigen aber offenbar nur mit einem Vertrag bis zum Ende dieser Saison ausstatten. Zusätzlich erschwert wird die Unterschrift in Bielefeld durch den noch laufenden Vertrag bei Drittligist VfL Osnabrück. Dessen Geschäftsführer Jürgen Wehlend betonte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Wenn der Trainer und Arminia Bielefeld übereinkommen, werden wir Maik Walpurgis keine Steine in den Weg legen", betonte aber auch: "Eine Abfindung für eine Vertragssauflösung werden wir auf keinen Fall zahlen." Wohl ein weiterer Knackpunkt.

Droht ein Punktabzug?

Bis spätestens Montag muss der DSC jedoch einen neuen Cheftrainer verpflichtet haben - ansonsten droht im schlimmsten Fall sogar ein Punktabzug seitens der DFL. Beim heutigen Testspiel gegen Schalke II wird nochmals Carsten Rump als Interimstrainer auf der Bank sitzen.

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