FC-Trainer Peter Stöger: "Die Konkurrenz schläft nicht"
Am kommenden Sonntag beginnt für den 1. FC Köln das heiße Aufstiegsrennen so richtig! In den letzten 15 noch ausstehenden Spielen ist jedes Spiel ein Endspiel. Aus diesem Grund setzt FC-Trainer Peter Stöger ausschließlich auf Spieler, die sich zu 100 Prozent mit dem FC identifizieren und den Kopf frei für den Aufstiegskampf haben. Dies musste bereits Mittelfeldspieler Adil Chihi erfahren. Am Montag wurde bekanntgegeben, dass Chihi nicht mehr Teil des Profikaders ist und sein am Saisonende auslaufender Vertrag nicht verlängert wird. Chihis Engagement soll im Training zu wünschen übrig gelassen haben. Deswegen sieht Peter Stöger keine Zukunft mehr, für den früher als Supertalent gepriesenen Spieler.
"Jeder brennt darauf, den FC zu schlagen“
Der Trainer will sich nach der Saison nichts vorwerfen lassen und alles für den Aufstieg geben. Deshalb stimmte er sein Team schon mal recht deutlich darauf ein, was er für den Rest der Spielzeit von seinen Jungs erwartet. "Ich habe ihnen klar gemacht, dass die harte Gangart im Fall Chihi ab sofort für alle gilt. Wer in den nächsten Monaten nicht zu 100 Prozent Vollgas gibt, der wird entfernt, wie Adil. So etwas dulde ich nicht und werde rigoros vorgehen", so Stöger zur "Bild". Die Begründung für sein harsches Auftreten folgte zugleich: "Die Konkurrenz schläft nicht. Die werden versuchen uns ein Bein zu stellen. Jeder brennt darauf, den FC zu schlagen“. Trotz des harten Umgangs mit Adil Chihi kann Stöger verstehen, wenn Spieler wegen der großen Konkurrenz im Kader wenig Spielzeit erhalten und deswegen unzufrieden sind. Trotzdem darf kein Spieler sein persönliches Ego über den Erfolg der Mannschaft stellen.