Arminia: Gegen die direkte Konkurrenz

Der DSC Arminia Bielefeld empfängt am Samstag den MSV Duisburg zum 5. Spieltag der 2. Fußball Bundesliga. Für die beinahe perfekt gestarteten Ostwestfalen ist es die große Möglichkeit, einen beinahe perfekten Saisonstart noch zu krönen und sich frühzeitig von einem vermutlich direkten Konkurrenten im Abstiegskampf zu distanzieren. Ganz nebenbei wäre ein Sieg über die Zebras auch gleichzeitig ein neuer Vereinsrekord, denn mit drei Heimsiegen in Serie war der DSC bisher nicht in die 2. Bundesliga gestartet.

Eine Frage der Kondition

Auch die Gäste aus Duisburg Meidericher sind nicht gerade schlecht in die Saison gestartet. Nach einem unglücklichen 0:1 bei Dynamo Dresden folgten ein 1:1 gegen Bochum, ein 2:1-Sieg in Heidenheim und eine ebenso unglückliche Niederlage gegen Darmstadt 98. Vier Punkte aus vier Spielen ist zwar keine beängstigende Bilanz, doch die Leistungen des MSV waren durchweg ansprechend. Selbiges trifft allerdings auch auf den DSC zu, bei dem viele im letzten Spiel bei Union Berlin eine Niederlage erwarteten. Doch die Bielefelder gingen gar in Führung und erkämpften am Ende ein verdientes 1:1 an der Alten Försterei. Daher stehen die Ostwestfalen mit zehn Punkten aus vier Spielen außerordentlich gut in der Tabelle dar. Nach Wunsch von Trainer Saibene sollen am Samstag drei weitere Punkte dazukommen: "Wichtig ist, dass wir so weiter spielen." Während ein spielerischer Leckerbissen wohl eher nicht zu erwarten sein dürfte, wird das Spiel wohl über Distanz und Substanz entschieden werden. Während Arminia eines der laufstärksten Teams der gesamten Liga darstellt, schätzen Saibene den Gegner als physisch stark ein: "Duisburg ist eine Kontermannschaft und physisch sehr stabil. Sie stehen gut in der Defensive und schalten schnell um. Gerade bei langen Bällen auf ihre guten Außenbahnspieler müssen wir auf der Hut sein.“

Erneut personelle Änderungen wahrscheinlich

Trotz - oder gerade wegen - des Erfolges sind die meisten Positionen innerhalb des Teams nicht fest besetzt. Außer Andreas Voglsammer, Fabian Klos und Stephan Ortega dürfte es im Team keinen echten "Stammplatz" geben. Sämtliche Positionen können ebenbürtig ersetzt werden: "Man sieht einfach, dass wir super Alternativen haben", so Saibene weiter. Kapitän Julian Börner wird vermutlich ins Team zurückkehren und auch Christoph Hemlein drängt wieder auf seinen angestammten rechten Flügel. Ebenfalls sind die Positionskämpfe Prietl/Schütz und Dick/Texeira noch nicht gänzlich entschieden. Die Gesamtentwicklung der Mannschaft geht in jedem Fall in die richtige Richtung, unabhängig von der ersten Elf. 30 Spiele hat die Arminia noch vor sich und 30 Punkte müssen in dieser Zeit mindestens eingesammelt werden. Nach dem Wunsch der Verantwortlichen und Fans sollen drei davon schon gegen den MSV eingefahren werden. Auch deshalb erwartet die Spieler eine mit über 18.000 Zuschauern ordentlich gefüllte SchücoArena.

 

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