Der Optimismus nährt sich aus einer für den Trainer gelungenen Vorbereitung, sein klares Ziel: Die eigenen Stärken weiter stärken. Für den KSC heißt dies aus einer kompakten Denfensive schnell umschalten. Ein Traingsschwepunkt der vergangenen Wochen und auch gegen Rotterdam sicherlich der Matchplan der Karlsruher. Mit dem bisherigen Stand ist Schwartz dabei genauso zufrieden wie mit seinen Neuzugängen: "Der junge Dirk Carlson schiebt als Linksverteidiger viel an", lobte Alois Schwartz gegenüber dem "Kicker" und auch Lukas Fröde, zweiltligaerfahrener Neuzugang vom MSV Duisburg, "steht als Sechser super vor der Abwehr und ist stark im Zweikampf." Dazu kommen die beiden Österreicher Lukas Grozurek und Marco Djuricin, deren Laufwege Schwartz besonders imponieren und die den KSC noch variabler machen sollen.
Rotterdam als gutes Omen?
Insbesondere auf Djuricin ruhen dabei die Hoffnungen seines Trainers. Der von den Grashoppers Zürich in den Wildpark gewechselte Mittelstürmer, ergänze sich ganz vorne gut mit Philipp Hofmann und Marvin Pourie ("Das sah alles gut aus"). Man darf gespannt sein, mit welcher Formation Schwartz gegen Feyenorrd agieren wird, könnte es doch schon ein Fingerzeig für den Liga-Auftakt gegen Mitaufsteiger Wehen-Wiesbaden am kommenden Wochenende sein. Übrigens: Am 12. Januar dieses Jahres, im Wintertrainingslager im spanischen Marbella, spielte der KSC schon einmal gegen Feyenoord und zog sich dabei mit einer 2:4-Niederlage achtbar aus der Affäre. Vielleicht ein gutes Omen für eine erfolgreiche Hinrunde.