1. FC Nürnberg: Petrak auf dem Abstellgleis

Ondrej Petrak hat derzeit einen schweren Stand beim 1. FC Nürnberg. Der Mittelfeldspieler kommt nicht wie gewünscht zum Einsatz - und äußerte seinen Unmut.

Petrak beklagt fehlende Kommunikation

Eine einzige Partie absolvierte Ondrej Petrak in der laufenden Saison bisher. Zum Start der Spielzeit sammelte Petrak nach seiner Einwechslung 28 Minuten gegen Dynamo Dresden - es sollten die vorerst letzten für den defensiven Mittelfeldspieler bleiben. In den folgenden neun Partien saß er entweder auf der Bank, fiel zwischenzeitlich mit Adduktorenproblemen aus oder stand ohne nähere Angabe von Gründen nicht im Kader - so auch in der zurückliegenden Partie gegen den FC Erzgebirge Aue: "Für mich ist das nur traurig. Das habe ich auch nicht erwartet", erklärte Petrak gegenüber der "Bild" seinen Unmut. Dazu kam die Ausbootung offenbar ohne jegliche Erklärungen seitens Trainer Damir Canadi: "Er hat gar nichts zu mir gesagt. Ich weiß jetzt nicht, was ich machen soll. Ich trainiere zu 100 Prozent."

Wechselgedanken im Winter?

Der seit 2014 für den Club spielende Petrak steht derzeit auf dem Abstellgleis - und auch das letzte Gespräch mit dem Trainer liege bereits eineinhalb Monate zurück: "Ich mache alles was er will, aber trotzdem ist meine Situation so", klagt Petrak, der seine Situation bis zum Winter neu bewerten möchte. Sein aktueller Vertrag läuft noch bis 2021 - ein vorzeitiger Abschied scheint aber nicht unmöglich: "Natürlich bin ich mit meiner Situation nicht zufrieden. Wenn es so bleibt, kann es sein, dass man sich im Winter unterhalten muss."

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