Schwartz nach Pleite bedient: "Wenig Gegenwehr, viel Begleitschutz"
Mit 1:5 ging der Karlsruher SC im heimischen Stadion gegen die SpVgg Greuther Fürth baden. Ein Ergebnis, das wenig Raum für positive Bewertungen ließ – dementsprechend kritisch fiel auch das Fazit von Trainer Alois Schwartz aus.
"Kein Zweikampfverhalten, das man in der 2. Liga braucht"
Von "guten Spielen" sprach Trainer Alois Schwartz auf der Pressekonferenz nach der Partie gegen die SpVgg Greuther Fürth. Die jüngst erlebte Pleite war dabei freilich keines der gemeinten Spiele. Schwartz meinte die Partien gegen Bielefeld und Regensburg - denn gerade diese beiden guten Spiele machten die Niederlage gegen das Kleeblatt noch frustrierender für den Trainer, wie er selbst betonte: "Das war ein verdienter Sieg. Wir sind sehr, sehr enttäuscht", ärgerte sich der Trainer und sparte nicht mit Kritik: "Ich denke, so wie wir die erste Halbzeit angefangen und dann aber auch 90 Minuten durchgezogen haben – mit wenig Gegenwehr, viel Begleitschutz und keinem Zweikampfverhalten, das man in der 2. Liga braucht – hat man dementsprechend eine auf den Sack gekriegt."
Schwartz fordert Verbesserung
Er bemängelte nicht nur die Einstellung seiner Spieler, sondern vermisste auch komplett die Effektivität vor dem Tor. Der Effizienz, die Fürth dagegen an den Tag legte, war kaum beizukommen: "Die ersten beiden Schüsse waren auch drin" rekapitulierte der Trainer. Und das galt im Verlaufe des Spiels auch noch für drei weitere Angriffe der Fürther, weswegen der KSC am Ende ganze fünf Gegentore zu beklagen hatte: "Fürth war halt tüchtig. Und die Tüchtigen haben das nötige Glück und die Effizienz. Da war auch das fünfte Tor bezeichnend, wo der Ball genau in den Knick geht", so Schwartz: "Manchmal läuft es so, wir haben einen gebrauchten Tag gehabt heute. Wenn wir nicht an die Leistungsgrenze gehen, dann sind wir in dieser Liga zweiter Sieger." Das müsse sich in der Zukunft dringend wieder ändern: "Da müssen wir uns verbessern. Im Läuferischen und im Zweikampfbereich müssen wir einfach zulegen um dann noch die nötigen Punkte einzufahren." Derzeit stehen die Karlsruher mit 20 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz. Ein Polster, das bis zum Saisonschluss dringend weiter aufgebessert werden sollte. Die nächste Gelegenheit dazu hat der KSC bereits am kommenden Freitag gegen den SV Wehen Wiesbaden