VfB Stuttgart: "Die Köpfe bleiben oben"

Ein Treffer direkt nach der Halbzeit und einer vor dem Beginn der Schlussphase machten dem VfB Stuttgart einen Strich durch die Rechnung. Am Ende stand eine 0:2 Pleite gegen Fürth, die man beiM VfB aber nicht zu hoch hängen wollte. 

Chancen werden nicht genutzt

Eigentlich schien der VfB Stuttgart alles im Griff zu haben. Doch nachdem man sich in der ersten Hälfte weitestgehend tonangebend gezeigt hatte, führte ein Standard zum plötzlichen 0:1 Rückstand durch Caligiuri (48.) - und Fürth kam besser ins Spiel. Gelesen war die Messe dann in der 76. Minute, als Hrgota das zweite nachlieferte - ein Gegentreffer, der dem VfB bereits eine Viertelstunde vor Schluss die Luft aus den Segeln nahm.

"Nach dem 0:2 haben wir alles versucht und es kam zu Chancen auf beiden Seiten, unter dem Strich konnten wir dem Spiel aber keine Wendung mehr geben", ärgerte sich Trainer Pellegrino Matarazzo nach der Partie. Zumal die Chancen vorher durchaus da waren: "Wir haben am Anfang gut gespielt, aber haben die einhundertprozentigen Torchancen, die wir hatten, nicht genutzt", kritisierte Daniel Didavi, Die Fürther hätten ihre Gelegenheiten hingegen eiskalt genutzt: "In der zweiten Halbzeit geraten wir durch eine Standardsituation in den Rückstand. Wir hatten danach wieder unsere Chancen gehabt, aber erzielen kein Tor – und dann verlierst du so ein Spiel."

"Der Blick richtet sich nach vorne"

Auch Gonzalo Castro bemängelte die Chancenverwertung: "In der ersten Hälfte haben wir drei, vier riesige Torchancen und müssen in Führung gehen. Wenn da das 1:0 fällt, sieht es anders aus." Und auch im späteren Spielverlauf habe man es an Zielgenauigkeit zu sehr missen lassen: "Auch nach Fürths Führung haben wir wieder eine Riesenchance, um den Ausgleich zu machen, aber wir haben es heute einfach nicht geschafft, ein Tor zu erzielen. Diese Niederlage ist schmerzhaft, aber wir haben weiter alles selbst in der Hand"

Das sah auch Trainer Matarazzo so, der die Pleite daher nicht zu hoch hängen wollte: "Trotz der Niederlage bleiben die Köpfe oben und der Blick richtet sich nach vorne." Und vorne, da wartet Arminia Bielefeld. Der Spitzenreiter ist der nächste Gegner des VfB.

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