Gerechtes Remis gegen Fürth: "Jeder Punkt wird am Ende zählen"
Mit 1:1 teilten Dynamo Dresden und die SpVgg Greuther Fürth am Dienstagabend die Punkte. Am Ende bewertete Trainer Markus Kauczinski die Partie als gerechtes Unentschieden - und wähnt seine Mannschaft auf einem guten Weg.
Zwei verschiedene Halbzeiten
Würden nur die ersten 45 Minuten eines Fußballspiels zählen, wäre Dynamos Trainer Markus Kauczinski wohl deutlich unzufriedener vom Rasen gegangen, als er es am Dienstagabend tat. Schließlich kassierte seine Mannschaft im ersten Durchgang nicht nur den Gegentreffer durch Keita-Ruel, sondern ließ auch so manche kämpferische Qualität missen: "Wir waren in der ersten Halbzeit immer den einen Schritt zu spät", befand der Trainer mit Blick auf die erste Hälfte: "Greuther Fürth ein bisschen bissiger bei freien Bällen, die in der Mitte liegen." Dementsprechend habe seine Mannschaft auch "zurecht zurückgelegen", so der Trainer. Die zweite Halbzeit gefiel ihm da schon besser.
Denn aus seiner Sicht suchte seine Mannschaft nun den offenen Schlagabtausch: "Es ging wirklich hin und her. Wir haben um jeden Zentimeter Boden gekämpft", befand Kauczinski. Schon früh in Durchgang zwei erzielte Makienok den wichtigen Ausgleich (54.) und hatte am Ende sogar noch die Chance auf den Siegtreffer, die er aber vergab: "Mit den Chancen am Ende trauert man vielleicht ein bisschen". räumte der Coach ein. Auch ein möglicher Foulelfmeter wurde am Ende nicht gegeben. Dennoch zeigte sich Kauczinski mit der Gesamtabrechnung einverstanden: "Jeder Punkt ist wichtig im Abstiegskampf. Wir sind mit Wehen Wiesbaden gleichgezogen, haben einen Punkt gut gemacht auf den KSC. Jeder Punkt wird am Ende zählen."
Hamburg wartet
Mit 28 Punkten ist Dynamo zwar weiterhin letzter, aber in Schlagdistanz zum Relegationsplatz. Klar, dass nun weitere Punkte eingefahren werden müssen. Und die Steigerung im zweiten Durchgang machte dem Trainer Hoffnung: "Wir haben heute gezeigt, dass wir schon wieder einen Schritt weiter sind, was die Energie am Ende angeht", so Kauczinski. Und auch, wenn man sehen müsse, "wer in der Lage ist, direkt weiterzuspielen", sieht der Trainer sein Team gut gerüstet. Das wird auch dringend nötig sein: Am kommenden Freitag steht das Duell mit dem Hamburger SV an, der selbst Punkte braucht - aber eben für den Aufstiegskampf.