Hannover 96: Vertragsauflösungen mit Prib und Felipe
Die beiden langjährigen Spieler, die immer wieder von Verletzungen geplagt wurden, verlassen den Verein. Wo sie künftig auflaufen werden, steht aktuell noch nicht fest.
Prib: Absage an 1860
Edgar Prib war 2013 von Greuther Fürth nach Hannover gekommen und entwickelte sich über die Jahre zum Eckpfeiler. Sowohl in der Bundesliga als auch eine Spielklasse tiefer war der 30-Jährige über viele Jahre Leistungsträger. In insgesamt 137 Spielen erzielte er neun Tore und gab 22 Vorlagen. Doch immer wieder wurde er von teils schweren Verletzungen ausgebremst. Aufgrund zweier Kreuzbandrisse nacheinander musste Prib von 2017 bis 2019 in Summe 21 Monate aussetzen. In der vergangenen Zweitliga-Saison kam er zu 26 Einsätzen. Ursprünglich lief sein Vertrag bis 2021. Zuletzt hatte Drittligist 1860 München um den Mittelfeldspieler geworben, musste allerdings eine Absage hinnehmen.
Pralle Krankenakte bei Felipe
Mannschaftskollege Felipe stand sogar seit 2012 bei den "Roten" unter Vertrag. Damals war der Brasilianer von Standard Lüttich gekommen und sollte neuer Abwehrchef werden. Doch auch musste wegen etlicher Verletzungen immer wieder aussetzen und brachte es deshalb in acht Jahren gerade einmal auf 69 Pflichtspiele für die Niedersachsen. Hüftverletzung, anhaltende Knieprobleme, Mittelfußbruch oder Sehnenriss – das sind nur einige Beispiele aus der Krankenakte des Innenverteidigers. Nur neun Spiele absolvierte Felipe in der letzten Spielzeit. Wie auch bei Prib lief das Arbeitspapier des 33-Jährigen noch bis nächsten Sommer.