Köln: Nach Platzsturm droht Fan-Ausschluss in Liga eins

Der 1. FC Köln hat durch den 3:1-Erfol gegen den VfL Bochum am Montagabend die Rückkehr in die Bundesliga perfekt gemacht. Auch der erste Tabellenplatz ist dem Team nicht mehr zu nehmen. Natürlich fand die Freude bei Spielern, Trainern und Fans keine Grenze. Obwohl der Verein seine Anhänger im Vorfeld des Spiels gebeten hatte, nicht in den Innenraum vorzudringen, war der Rasen nur wenige Minuten nach dem Abpfiff mit Zuschauern übersäht. Im Grunde genommen ist es eine Sache, mit der zu rechen war und die normalerweise auch hingenommen werden kann, da der Rasen, der in dieser Saison nicht neu ausgelegt werden soll, wohl keinen Schaden nahm. Das Problem für die Domstädter stellt jedoch eine Strafe des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), die noch bis Dezember läuft, dar.

Köln-Präsident Spinner hofft auf "gnädiges Auge" vom DFB

Der Verein wurde vom DFB wegen diverser Vorfälle im Block seiner Fans vor einem Monat zu einer neunmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Bei erneuten Auffälligkeiten sollen sämtliche Steh-Blöcke bei zwei Heimspielen komplett geschlossen werden. Da die Tickets für das letzte Heimspiel gegen den FC St. Pauli bereits verkauft wurden, würde dies zwei Heimspiele in der Bundesliga betreffen. Ein Szenario, das sich niemand vorstellen möchte. "Wir werden mit dem DFB reden und hoffen auf ein gnädiges Auge", sagte FC-Präsident Werner Spinner gegenüber "sport1" und fügte an: "Der DFB wird es sicher würdigen, dass wir alles unternommen haben, das zu verhindern. Und im Endeffekt ist ja alles friedlich geblieben. Die Tore stehen noch und es wurden keine Elfmeterpunkte herausgerissen".

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