St. Pauli will Kader verkleinern: Noch zehn Abgänge denkbar?
Der FC St. Pauli will vor Saisonstart noch seinen Kader verkleinern. Sind alle Mann an Bord, dann würde Cheftrainer Timo Schultz auf insgesamt 34 Akteure zurückgreifen können. Das sind ungefähr zehn Spieler zuviel, wie Sportchef Andreas Bornemann in seiner Ideallösung vorrechnet.
Talente und Aussortierte
18 Feldspieler soll der Zweitliga-Kader der Kiezkicker im Idealfall umfassen, dazu kommen drei Torhüter und drei Perspektivspieler. "Bei der Kadergröße halte ich die grobe Faustformel von 18 plus drei plus drei für angemessen", so Sportchef Andreas Bornemann gegenüber der "Bild". Doch von diesem Ideal ist der FCSP derzeit weit entfernt. Die U23-Talente Max Brandt, Hugo Teixeira und Jesper Heim hinzugerechnet, liegt die Größe des Kaders derzeit bei 34 Akteuren. Inklusive Yi-Young Park und Jakub Bednarczyk, die bereits aussortiert wurden.
Gewissheit nur bei Knoll
"Es ist immer noch möglich, dass ein Spieler uns verlassen möchte oder wird", kündigte Bornemann daher zuversichtlich an, dass die Kadergröße in dieser Transferphase noch verringert werden könnte. Ein Kandidat ist nach wie vor Marvin Knoll. Ein Wechsel des Defensiv-Allrounders zu Hansa Rostock zerschlug sich bekanntermaßen, seitdem durfte sich der 30-Jährige immerhin im Training und den Testspielen beweisen. Eine Zukunft am Millerntor gibt es trotzdem nicht. Welche Personalien darüberhinaus vor einem Abgang stehen könnten, war derweil nicht gewiss.