Hamburger SV: Michael Mutzel klagt gegen Freistellung
Seit Juli gilt Michael Mutzel beim Hamburger SV als Ex-Sportdirektor, weil der Verein ihn von seinen Aufgaben entbunden hat. Dagegen will der 42-Jährige nun gerichtlich vorgehen. Am kommenden Dienstag ist ein Treffen vor dem Arbeitsgericht angesetzt - doch möglicherweise kommt es dazu gar nicht.
Außergerichtliche Einigung möglich
Zwischen den Heimspielen gegen Rostock (24. Juli) und Heidenheim (6. August) steht für den Hamburger SV ein Termin vor dem Arbeitsgericht an. Das berichtet die "Bild". Dort soll es zur Klage von Michael Mutzel kommen, der gegen seine Freistellung bei den Elbestädtern vorgehen will. Möglicherweise könnte der bisherige HSV-Sportdirektor dort sogar eine Entfristung seines bis 2023 laufenden Vertrag erwirken, weil er bereits über drei Jahre für den Verein tätig war. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass es vor dem angesetzten Termin zu einer außergerichtlichen Einigung kommt.
Drei Tage vor dem Saisonauftakt gegen Braunschweig (2:0) wurde Mutzel von seinen Aufgaben entbunden. Zuvor wurde er bereits aus dem Trainerteam herausgenommen, anschließend wurde von einem gestörten Vertrauensverhältnis zu Sportvorstand Jonas Boldt gesprochen. Einen Nachfolger auf der Position des Sportdirektors hatte der HSV nach Mutzels Aus nicht bestimmt.