"Uwe-Seeler-Stadion": HSV-Investor Kühne für Stadion-Umbenennung

Die Trauer um Uwe Seeler beim Hamburger SV ist groß. Nun wurde bereits angestoßen, ob das Volksparkstadion künftig umbenannt werden soll, um die HSV-Ikone zu ehren. Gegenüber dem "Hamburger Abendblatt" sprach sich Investor Klaus-Michael Kühne für die Idee aus.

"Bin sofort dabei"

Am Sonntag dürfte es im Hamburger Volksparkstadion äußerst emotional werden, wenn der HSV vor der Partie gegen Hansa Rostock an den verstorbenen Uwe Seeler gedenkt. Möglicherweise wird die HSV-Ikone, die im Alter von 85 Jahren verstorben ist, künftig auch namentlich über seinen Heimatklub wachen. Diskutiert wird, ob das Volksparkstadion in das "Uwe-Seeler-Stadion" umbenannt werden soll.

Die Namensrechte an der Heimspielstätte hält Investor Klaus-Michael-Kühne, der laut "Sky" rund drei Millionen Euro bis zum Saisonende dafür bezahlt haben soll. Der 85-jährige Investor bewertet die Idee positiv. "Wenn man das Volksparkstadion in Uwe-Seeler-Stadion umbenennen will, bin ich sofort dabei, auch wenn der bisherige Traditionsname dann nicht mehr fortbestehen würde. Als Hamburger Idol und Denkmal hat Uwe Seeler die Benennung des HSV-Stadions nach seinem Namen vollkommen verdient", erklärt Kühne gegenüber dem "Hamburger Abendblatt".

Kühnes Erinnerung an Fallrückzieher

Er selbst war ein großer Fan von Uwe Seeler, teilt seine Erinnerungen an den Torjäger: "Uwe Seeler war ein ebenso herausragender Fußballspieler wie großartiger Mensch. Ich habe ihm in jüngeren Jahren oft zuschauen können und war bei dem denkwürdigen Fallrückziehertor gegen Westfalia Herne im Meisterschaftsjahr 1960 im Volksparkstadion dabei. Unglaublich und unvergesslich." Denkbar, dass die Idee in den kommenden Wochen konkretisiert wird.

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