KSC, Fürth und Osnabrück: Interesse an Werder-Reservist Mbom
Ein Zweitliga-Trio mit dem Karlsruher SC, SpVgg Greuther Fürth und VfL Osnabrück strebt für die neue Saison offenbar auch gezielt eine Verstärkung mit Bundesliga-Erfahrung an. Medienberichten zufolge soll Werder Bremens Mittelfeldspieler Manuel Mbom bei den drei Klubs Interesse geweckt haben.
Werder angeblich zu Verkauf bereit
Laut Angaben der Bild-Zeitung haben der KSC, das "Kleeblatt“ und Rückkehrer Osnabrück bereits an der Weser wegen Bohm angeklopft. Der 23-Jährige soll nach einer wegen Verletzungen verlorenen Saison trotz seines noch ein Jahr laufenden Vertrages in Bremen keine Perspektiven mehr sehen. Im Falle eines angemessenen Angebotes wäre Werder angeblich auch bereit, sein Eigengewächs ziehen zu lassen.
Noch zu Beginn des Frühjahrs hatte sich die Situation für Mbom ungeachtet mangelnder Einsatzzeiten im Team von Trainer Ole Werner offenbar ganz anders dargestellt. Werders Profi-Chef Clemens Fritz jedenfalls wies in einem Zeitungsinterview Spekulationen über Pläne des Klubs für ein Leihgeschäft oder gar einen Verkauf ebenso zurück wie einen Abschiedswunsch des gebürtigen Göttingers: "Es gibt weder von unserer Seite noch von Manu Gedanken in die eine oder andere Richtung.“
Nur fünf Minuten Spielzeit
Zu diesem Zeitpunkt durfte Mbom nach Ausheilung eines am Ende der vorvergangenen Spielzeit erlittenen Achillessehnenrisses und Genesung von hartnäckigen Wadenproblemen im Winter allerdings noch auf Spielpraxis hoffen. Am Ende der abgelaufenen Saison standen für den Techniker indes gerade einmal ganze fünf Spielminuten durch zwei Kurzeinsätze nach Bremens gesichertem Klassenerhalt zu Buche.
Ein Vereinswechsel würde für Mbom einen herben Einschnitt in seiner Laufbahn bedeuten. Vor zehn Jahren kam das damalige Talent in Werders Jugend, spielte sich bei den Grün-Weißen ab der U16 in alle Junioren-Nationalmannschaften des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und vor allem in Bremens Profi-Kader. In der Saison 2021/22 stand Mbom auf Werders Weg zur Bundesliga-Rückkehr immerhin in fast jedem dritten Spiel in der Anfangsformation der Norddeutschen.