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Aaron Hunt stellt seinem HSV ein gutes Zwischenzeugnis aus.

Auf Platz 1 mit 37 Punkten beendete der HSV das Jahr 2018 und ist auf gutem Weg zum Wiederaufstieg. Auch für HSV-Kapitän Aaron Hunt Zeit für eine kleine Zwischenbilanz. In einem Interview auf der HSV-Webseite blickt der Mittelfeldspieler auf die ersten 18 Spiele der Saison zurück und erklärt, was den neuen HSV, der als Tabellenführer in die Rückrunde startet, ausmacht. 

Zweite Liga für Hunt eher Motivation als Abschreckung

Aaron Hunt hat sich in sportlich schwierigen Zeiten zum HSV bekannt. Unmittelbar nach dem Abstieg verlängerte er seinen Vertrag und sendete damit ein Signal an seine damaligen Mitspieler wie auch an potentielle Neuzugänge, das er selbst wie folgt beschreibt: "Ein Grund, warum ich hier geblieben bin, ist, dass wir etwas mit dem Verein schaffen können, nämlich direkt wieder aufzusteigen." Diese Aufgabe habe ihn "von Anfang an mehr angespornt" als ihn die Tatsache abgeschreckt hat, dass sowohl er persönlich auch der HSV nach Jahren der Erstklassigkeit "nun in der 2. Liga spielen."

Gutes Zeugnis für die Verantwortlichen

Der sportliche Ansatz des HSV um den direkten Wiederaufstieg zu realisieren gefällt dem 32-jährigen dabei außerordentlich. "Dieses Jahr haben wir eine Mannschaft zusammengestellt, die wirklich Fußball spielen will." erklärt der Techniker, dem in den ersten 18 Spielen der Saison aufgefallen ist, dass "jeder der auf dem Platz steht, gerne den Ball hat". Dies sei in den letzten Jahren "nicht immer in der Breite genauso" gewesen. Dennoch bringe es nichts, groß zurück zu blicken: "Was passiert ist, ist passiert." Vielmehr sei er froh, dass die sportlich Verantwortlichen die richtigen Lehren aus der Vergangenheit gezogen haben. Entsprechend konstatiert der Routinier der sportlichen Leitung der Rothosen "auf jeden Fall einen sehr guten Job in der Kaderzusammenstellung" gemacht zu haben.

Ein neues "Wir-Gefühl" in Hamburg

Dies gelte nicht nur in sportlicher Hinsicht, auch neben dem Platz stimme die Chemie betont Hunt: "Es kommt überhaupt kein Gefühl von Unzufriedenheit auf. Auch zieht sich keiner zurück und verbreitet schlechte Stimmung." Auch das  – so kann man aus dem Interview gegenüber der Vereinswebsite herauslesen – war in der Vergangenheit schon anders. Trotz des unbefriedigenden Trainerwechsels in der Hinrunde ("Das hatte ich mir anders vorgestellt") geht Aaron Hunt also  – nicht nur aufgrund der tabellarischen Konstellation – positiv gestimmt in die verbleibenden 16 Etappen auf der Mission Wiederaufstieg.