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Anfang warnt: "Es ist kein Selbstläufer"

Durch einen 3:0-Erfolg gegen Aufsteiger 1. FC Magdeburg hat der 1. FC Köln seine Hinrunde auf dem zweiten Tabellenplatz beendet und sich durch den fünften Sieg in Folge eine hervorragende Ausgangsposition für den Rest der Saison geschaffen.

"Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht"

Der Absteiger ging als großer Favorit in die Partie und zeigte von Beginn an, dass er dieser Stellung gerecht werden wollte. Nur nach zehn Minuten war die Defensive nicht aufmerksam, als Magdeburgs Lohkemper zum Abschluss kam, Marcel Risse aber noch klären konnte. Grundlage für den Erfolg war, dass die Mannschaft nach der Führung durch Jhon Cordoba (33.) sehr früh nach Wiederanpfiff das zweite Tor durch Dominick Drexler (48.) nachlegte. "Wir haben zum richtigen Zeitpunkt das Tor gemacht und auch nach der Halbzeit, das war unglaublich wichtig", sagte Simon Terodde, der in der Nachspielzeit mit seinem 21. Saisontreffer den Endstand besorgte.

Die Szene war auch ein Stück weit Sinnbild für seinen Willen, Tore zu erzielen. Einem hohen Ball ging er nach, drückte diesen über die Linie und prallte an das Aluminium: "Bei meinem Tor war ich mir nicht sicher ob er reingeht, deswegen bin ich hingegangen. Ich habe meinen Körper angespannt und den Pfosten mitgenommen. Als Stürmer muss man dahin gehen, wo es wehtut."

Am Freitag gegen Bochum

Mit dem fünften Sieg in Folge blieben die Kölner an Tabellenführer Hamburg dran, liegen nur einen Punkt hinter dem Herbstmeister. "Das letzte Mal, dass ich fünf Spiele in Folge gewonnen habe, war in Mainz mit sieben Siegen vom Start weg. Es wäre schön, wenn wir mit dem FC diese Serie nochmal herstellen können und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr", will Risse weitere Siege folgen lassen, um so weiter vom direkten Wiederaufstieg träumen zu können.

Doch vorher empfängt der FC schon am Freitag den VfL Bochum, könnte sich mit einem weiteren Heimsieg von seinen Fans in den Urlaub verabschieden. Doch Trainer Anfang warnt davor, die Siege als zu selbstverständlich anzusehen: "Aber es ist kein Selbstläufer, wir müssen weiter hart daran arbeiten. Es hat schon die Vergangenheit gezeigt, dass wir breit aufgestellt sind und uns auf alle verlassen können. Wir versuchen jeden mitzunehmen. Das, was wir in den letzten fünf Spielen gemacht haben, müssen wir auch gegen Bochum umsetzen." Man müsse nun "mit dem Selbstvertrauen, dem Mut und der Leidenschaft rausgehen und immer daran glauben, dass wir unser Spiel, so wie wir es heute gemacht haben, gestalten können", stimmte er sein Team auf das abschließende Duell ein.