Arminia: Veränderungen in der Innenverteidigung?

Für den DSC Arminia Bielefeld liefen die letzten Auftritte in der 2. Bundesliga eher wenig zufriedenstellend. Aus den letzten fünf Partien konnten die Ostwestfalen nur noch einen Sieg einfahren, ließen in der Offensive viele gute Chancen aus und zeigten in der Abwehr große individuelle Patzer. Aus diesem Grund könnte die Viererkette bald wieder umgebaut werden.
Grobe Patzer vor Gegentoren
Gerade von Kapitän Julian Börner erwartet Trainer Jeff Saibene mehr Stabilität im Zentrum. Auch seine individuellen Aussetzer führten zuletzt vermehrt zu gefährlichen Situationen im eigenen Strafraum oder gar Gegentreffern. Allerdings ist nicht er alleine der Sündenbock für die schwache Defensivleistung der Blauen in den letzten Wochen. Gegentore wie gegen Union Berlin oder den VfL Bochum resultierten aus einem Kollektivversagen von gleich mehreren Verteidigern. Auch deshalb drängt sich mit Innenverteidiger Brian Behrendt ein alter Bekannter wieder für die Stammposition im Zentrum auf.
Wechsel zwischen Stammelf und Bank
Nachdem er nach den ersten Spieltagen auf die Bank verbannt worden war, möchte er nun wieder zurück ins Team. Gegenüber der "Neuen Westfälischen" deutete er an: „Wenn der Trainer mich braucht, werde ich da sein." Während seiner gesamten Zeit im DSC-Dress rotierte Behrendt immer wieder zwischen Stammplatz und Bank hin und her. Auch wenn ihn das frustriert, so gibt er sich auch diesmal wieder kämpferisch: „Ich habe aber genauso gezeigt, wie wichtig ich für die Mannschaft bin, weil ich immer zurückgekommen bin. Man muss sich darauf fokussieren, was man im Leben noch vorhat. Sich einzugraben bringt sowieso nichts." Möglich also, dass sich bei den Bielefeldern am Samstag in der Defensive personell etwas verändert.