Auch Bremen beginnt vor Publikum: 14.000 Fans im Weserstadion
Der Saisonstart rückt näher und auch der SV Werder Bremen darf die neue Spielzeit vor Publikum eröffnen. Schon zum ersten Heimspiel gegen Hannover (24. Juli, 20:30 Uhr) dürfen die Grün-Weißen mit rund 14.000 Gästen rechnen. Der Bremer Senat ermöglicht durch seine Zustimmung sogar langfristig noch mehr Zuschauer.
"Kein größerer Wettbewerbsnachteil"
Den Neuaufbau in der 2. Bundesliga kann das Team von der Weser nun mit Publikum angehen. Der Bremer Senat beschloss am Donnerstag ein Maßnahmenpaket, welches bis zu 21.000 Zuschauer im Weserstadion erlaubt. Neben der Orientierung beim Ticketverkauf am "GGG-Status" (also Geimpfte, Genesene und negativ Getestete) gehören zu dem Maßnahmen auch weiterhin die Abstandsregeln, lediglich der Verkauf von Sitzplatzkarten und maximal die halbe Auslastung des Stadions. Außerdem werden in Bremen keine Gästefans zugelassen.
"Wir freuen uns, dass der Senat der Empfehlung der Staats- und Senatskanzleien der Länder gefolgt ist und uns Spiele vor bis zu 21.000 Zuschauern ermöglicht, sodass uns in dieser Frage kein größerer Wettbewerbsnachteil entsteht", äußert sich SVW-Präsident und -Geschäftsführer Dr. Hubertus Hess-Grunewald positiv zur Entscheidung der Politik. Zum Saisonauftakt nutzt der SVW das Vertrauen, um erst einmal mit 14.000 Zuschauerinnen und Zuschauern zu starten.
Anpassung an Maßnahmen möglich
"Wir haben der Stadt signalisiert, dass wir mit dem Beschluss sehr verantwortungsvoll umgehen werden und uns stufenweise der Obergrenze annähern werden", führt Hess-Grunewald diesbezüglich aus. "Wir wollen die Auslastung Spieltag für Spieltag steigern - natürlich abhängig davon, welche Erfahrungen wir machen und in enger Abstimmung mit der Stadt." Schon nach dem 1. Spieltag soll das Maßnahmenpaket ausgewertet werden, sodass die Regelungen bis zum 3. Spieltag gegen Paderborn (Sonntag, 15. August) angepasst werden können.