Aue legt Widerspruch gegen Spielwertung ein

Nach einer Strafanzeige gegen Schiedsrichter Storks seitens des Stadtrats legt der FC Erzgebirge Aue nun auch beim DFB Widerspruch gegen die Wertung des Spiels in Darmstadt ein. Nach fraglichen Schiedsrichterentscheidungen waren die Veilchen als Verlierer vom Platz gegangen und müssen nun in der Relegation um den Klassenerhalt bangen.
"Fairplay mit Füßen getreten"
Aue versucht nach der unglücklichen Niederlage in Darmstadt nun auch beim DFB Gerechtigkeit einzufordern. Ein entsprechendes Schreiben wurde dem DFB heute Nachmittag übermittelt. Präsident Helge Engelhardt erklärte die Entscheidung so: "Diese ganz klar und in aller Welt sichtbaren Fehler dürfen und können wir nicht im Raum stehen lassen und einfach so hinnehmen. Uns wurde ein reguläres Tor nicht anerkannt, zudem wurden uns zwei klare Elfmeter verwehrt. Das Fairplay wurde vom Schiedsrichterteam gestern mit Füßen getreten. Darum haben wir uns zu diesem Widerspruch entschlossen. Zudem aber auch, weil wir deutschlandweit und darüber hinaus seit gestern eine Unzahl an Protestanrufen, Schreiben oder auch Emails erhalten haben. Alle mit dem Tenor, dass wir uns das nicht bieten lassen dürfen." Große Hoffnungen auf eine Spielwiederholung werden sich die Veilchen aber nicht machen können.