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Aue: Liebäugelt Testroet mit einem Tapentenwechsel?

Mit 15 Toren und vier Vorlagen avancierte Pascal Testroet direkt zum Topscorer in Aue. Leistungen, die den Veilchen letztlich den Klassenverbleib sichern sollten. Jedoch auch Leistungen, die zahlungskräftigere Vereine auf den Plan rufen. Und auch Testroet selbst scheint einem Wechsel nach nur einem Jahr Aue offenbar nicht völlig abgeneigt.

96, Bochum und St. Pauli mit Interesse?

Zwar verfügt der Knipser noch über einen Kontrakt bis 2021 im Erzgebirge, gab nun aber gegenüber der "Bild" zu Protokoll: "Ich höre mir alles an." Allerdings, so Testroet weiter, müsse ein Wechsel aus zweierlei Hinsicht Sinn ergeben: "Ich müsste mich sportlich nochmal nach vorn entwickeln können und zu einem ambitionierten Verein kommen, der um den Aufstieg mitspielt", so der 28-Jährige. Unter diesen Vereinen mit konkreten Aufstiegsambitionen könnten sich – so spekuliert die "Bild" – der VfL Bochum, Hannover 96 sowie der FC St. Pauli befinden. Doch nicht nur das Vereinsumfeld müsse aus Sicht des Angreifers passen, auch die Familie nehme einen wichtigen Part in der weiteren Karriereplanung ein.

Testroet: "Noch nichts entschieden"

"Im Moment ist überhaupt noch nichts entschieden", entschleunigt Testroet jedoch vorerst sämtliche Wechselspekulationen und betont: "Ein möglicher Wechsel wäre übrigens auch keine Entscheidung gegen Aue. Ich bin hier sehr zufrieden und dem Verein für vieles äußerst dankbar." Dass es jedoch trotz langfristigen Vertrags schwer werden wird, den unangefochtenen vereinsinternen Topscorer der vergangenen Saison zu halten, beschäftigt auch Testroets Übungsleiter Daniel Meyer: "Ich weiß, dass Pascal Testroet von anderen Klubs beobachtet wird. Sollte Pascal gehen, wäre das ein herber Verlust", so der 39-Jährige im Gespräch mit der Tageszeitung. Ob Testroet für die Veilchen zu halten sein wird? Die kommenden Wochen werden es zeigen.