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Aue: Präsident Leonhardt sieht gute Chancen im Derby

Am Freitag Abend steigt aller Voraussicht nach das Sachsen-Derby zwischen der SG Dynamo Dresden und dem FC Erzgebirge Aue. Vor einer Kulisse weit jenseits der 20.00-Zuschauer-Marke freuen sich alle Beteiligten auf ein friedliches Derby mit zwei ausgeglichenen Teams. Für Aues Präsident Helge Leonhardt haben seine Spieler aber durchaus für Karten auf einen Sieg.

Leonhardt: "Es ist Feuer in der Mannschaft"

Die 0:4-Auswärtsniederlage bei den Dynamos im letzten Jahr möchte man im Erzgebirge möglichst schnell vergessen und nicht mehr daran erinnert werden. Am Einfachsten ginge dies über einen Derbysieg am Freitag Abend. Der Präsident der Veilchen machte seine Spieler gegenüber der "Bild"-Zeitung schonmal heiß auf die Partie und forderte vollen Einsatz: „Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe. Es muss für jeden Spieler eine Auszeichnung sein, vor so einer tollen Kulisse zu spielen.“ Nach eigener Aussage muss er die Mannschaft aber gar nicht zusätzlich motivieren, denn es sei "Feuer in der Mannschaft", wovon er sich erst kürzlich selbst überzeugt habe.

Bilanz spricht für Aue

Eine Formel zum Sieg gibt es für den 59-Jährigen dabei auch schon und die ist eigentlich untypisch für die Auer, da diese in den letzten Jahren über defensive Qualität zum Erfolg kamen: „Wir müssen selbstbewusst spielen und Dynamo mit eigenen Offensivaktionen beschäftigen.“ Die Statistik dürfte ihm und den Anhängern des FCE durchaus Mut machen, denn von insgesamt 14 Zweitliga-Derbys der beiden Kontrahenten gingen sieben Spiele an die Auer und nur vier an die Dresdner. Mit einem höheren Sieg würde der FCE sogar an der SGD vorbeiziehen, was die Motivation innerhalb des Teams noch einmal erhöhen dürfte.