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Aue-Trainer Schuster nach Busunfall: "Hatte Scherben an mir"

© imago images / Picture Point

Bei der Anreise zum Freitagsspiel beim 1. FC Nürnberg entging der FC Erzgebirge Aue nur knapp einem schweren Autounfall auf der A72. Cheftrainer Dirk Schuster sprach gegenüber "t-online" über den Schockmoment, der die Veilchen nicht von einem Auftritt in Nürnberg abhält.

"Es war wie im Film"

Es war nur eine ganz kurze Szene, doch sie wird sich wohl in die Köpfe der Beteiligten eingebrannt haben: Am Donnerstagabend verfehlte ein BMW, der von seiner Spur abgekommen und anschließend über die Leitplanke geflogen war, nur knapp den Mannschaftsbus des FC Erzgebirge Aue. Cheftrainer Dirk Schuster kannte seinen Schutzengel, wie er gegenüber "t-online" deutlich machte: "Gott sei Dank konnte unser Busfahrer noch so schnell bremsen und somit weitaus Schlimmeres verhindern."

Trümmerteile trafen den Bus, aber der Unfall ging für die Reisenden aus dem Erzgebirge glimpflich aus. Fahrer und Beifahrerin des BMW wurden derweil ins Krankenhaus transportiert. "Es war wie im Film: Das Auto kam auf uns zugeflogen und setzte nur kurz vor uns auf", beschreibt Schuster, wie knapp das Geschehen wirklich war: "Ich saß vorn und hatte Scherben an mir." Trotz des erschreckenden Ereignisses findet die Partie beim 1. FC Nürnberg aber wie geplant statt. Um 18:30 Uhr rollt der Ball im Max-Morlock-Stadion und die Profis vom FCE werden versuchen, für positivere Szenen in den Köpfen zu sorgen.