Auftakt geglückt: Eintracht behält Oberhand gegen Aufsteiger
Eintracht Braunschweig ist erfolgreich in die Saison 2016/17 gestartet. Gegen Aufsteiger Würzburger Kickers gab es zum Auftakt ein 2:1 vor heimischer Kulisse. Die Tore erzielten Salim Khelifi (43.) und Neuzugang Julius Biada (54.). Für die Gäste, bei denen Emanuel Taffertshofer wegen Notbremse (68.) die Rote Karte sah, traf Elia Soriano (61.).
Kurz vor Saisonstart musste die Eintracht eine Schwächung hinnehmen. Erst am Freitag wurde bekannt, dass Rafal Gikiewicz, der starke Rückhalt der vergangenen Saison, den Verein in Richtung SC Freiburg verlassen wird. Folglich hütete am Sonntag die bisherige Nummer zwei Jasmin Fejzic das Tor des BTSV und machte seine Sache ordentlich.
Lieberknecht schenkt drei Neuzugängen das Vertrauen
Mit Innenverteidiger Gustav Valsvik, Mittelfeldmann Quirin Moll und Stürmer Julius Biada standen gleich drei Neuzugänge in der Startelf. Dafür mussten arrivierte Kräfte wie Jan Hochscheidt und Mirko Boland weichen, die sogar 90 Minuten auf der Bank verharrten. Besonders der 23-jährige Biada, gekommen von Fortuna Köln, betrieb sofort und nachhaltig Eigenwerbung, indem er sich in die Torschützenliste eintrug. „Mir fällt ein Stein vom Herzen, da ich nun weiß, dass ich auch für meinen neuen Club treffen kann“, sagte der Torschütze zum 2:0, der an der Seite von Interims-Kapitän Dominik Kumbela stürmte. Aber auch Abwehrriese Valsvik (1,95m) feierte ein ordentliches Debüt, wenngleich der Norweger davon sprach, dass die 2. Bundesliga ein „neues Level“ für ihn sei.
„Für uns ging es darum, in der ersten Partie die Nervosität schnell abzulegen und in die Saison zu finden“, erklärte Coach Torsten Lieberknecht, der im 4-4-2 spielen ließ. Dies gelang erstmals seit 2012 wieder mit drei Punkten, auch wenn es bis zum Schluss spannend blieb. Trotz mehr als 20-minütiger Überzahl und einigen Torchancen blieb es letztendlich beim 2:1. Wegen des knappen Ergebnisses war sich Lieberknecht nach dem Spiel schon sicher: „Uns erwartet in zwei Wochen ein schweres Pokallos, das wissen wir.“ Dann muss die Eintracht in der ersten Pokalrunde in Würzburg antreten. Am kommenden Wochenende steht aber zunächst einmal das erste Nordduell in der Liga an. Die Reise der Niedersachsen geht zum FC St. Pauli. Anpfiff am Millerntor ist am Samstag um 13:30 Uhr.