Auftaktsieg vor vollem Haus: "Die Fans haben uns nach vorne gepusht"

Ein Auftakt wie gemalt: Flutlich, Stimmung, Sieg im ersten Spiel. Die SG Dynamo Dresden feierte gegen den MSV Duisburg einen Auftakt nach Maß – was auch an der starken Unterstützung von den Rängen lag.
Fans machen DDV-Arena zum Hexenkessel
Montagsspiele sind ja eigentlich nicht unbedingt für ausufernde Stimmung und tolle Choreografien bekannt – gerade in der 1. Bundesliga steht der Montagabend eher für mäßig gute Laune auf den Rängen. Nicht so in der 2. Liga, und schon gar nicht zum Auftakt in Dresden: 28.733 Fans beobachteten vor Ort den Auftaktsieg der SG Dynamo Dresden und feuerten die Mannschaft lautstark an.
Eine Atmosphäre, die Markus Schubert ein stimmungsvolles Debüt als Nummer eins im Dresdener Kasten bescherte: "Das war meine erste Choreo als Stammtorhüter. War ein geiles Gefühl", erzählte der junge Keeper im Anschluss des Spiels dem vereinseigenen Sender. Komplett aufsaugen konnte er die Stimmung aber nicht: "Ich hab gar nicht mehr so viel in Erinnerung, so fokussiert war ich. Ich war im Tunnel. Das ist schade, aber man weiß, dass eine positive Stimmung im Stadion geherrscht hat."
Sonderlob für Schubert
Eine Stimmung, der eine starke Parade Schuberts gegen Ende des Spiels durchaus zuträglich war: Einen Freistoß des MSV parierte der Keeper stark und sicherte damit den Sieg seines Teams: "Wir hatten noch zwei, drei Möglichkeiten, das Ergebnis besser auszubauen", so Mittelfeldspieler Patrick Ebert: "Duisburg hatte eigentlich, bis auf den Freistoß, nicht viele Möglichkeiten. Und den hält Schubi super."
Der Mittelfeldakteur arbeitete gegen Ende der Partie ordentlich daran mit, das knappe Ergebnis zu halten: "Wir haben das 1:0 am Ende verteidigt wie die Löwen, darauf können wir aufbauen", so der Dresdener Neuzugang, der allerdings auch betonte: "Es gibt sicherlich noch einiges zu verbessern. Ich persönlich finde, wir brauchen mehr Ballstafetten, mehr Ballbesitz, um auch mal Entlastung zu schaffen“, wurde der 31-Jährige konkret: "Außerdem müssen wir kaltschnäuziger werden, den Deckel früher draufmachen."