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Bei Arp-Abgang: Bedient sich der HSV in Braunschweig?

Kaum eine Personalie hält die Anhängerschaft des Hamburger SV momentan so auf Trab wie Angreifer Jann-Fiete Arp. Das Sturmjuwel soll vor einem Wechsel zum FC Bayern München stehen. Für dieses Szenario hat man an der Elbe offenbar schon einen Nachfolger ausfindig gemacht.

Abdullahi "heißester Nachfolgekandidat"

Bleibt er oder geht er? Die Zukunft von Angreifertalent Jann-Fiete Arp beim Hamburger SV ist mehr als ungewiss. Immer wahrscheinlicher scheint dessen Wechsel zum Rekordmeister aus München. Wie die "Bild" nun vermeldet, hat man beim HSV schon vorgesorgt und einen potenziellen Erben ins Visier genommen. Demnach zeigen die Rothosen konkretes Interesse an Suleiman Abdullahi von Zweitligaabsteiger Eintracht Braunschweig, der als "heißester Nachfolge-Kandidat" gehandelt werde.

Fehlende Spielerlaubnis in der 3. Liga

Der 21-Jährige konnte zwar als bester Scorer in der Spielzeit 2017/18 mit sieben Toren und fünf Vorlagen durchaus überzeugen, darf den Verein jedoch dem Vernehmen nach trotz langfristigen Vertrags bis 2020 für eine Ablöse im Bereich von einer Million Euro verlassen. Grund dafür: Der Nigerianer verfügt als Nicht-EU-Ausländer nicht über die nötige Spielerlaubnis in der dritten Liga. Anders würde sich dies bei einem Wechsel ins deutsche Unterhaus verhalten. Zuletzt kamen Meldungen auf, nach denen der Angreifer auch auf dem Zettel des 1. FC Nürnberg und des Lokalrivalen vom FC St. Pauli stehen soll. Diese sollen sich mittlerweile jedoch aus dem Rennen verabschiedet haben.

Jung verletzt sich schwer

Und während bereits klar ist, dass man im Falle eines Abgangs von Arp in Richtung FC Bayern noch einmal nachrüsten möchte, muss der HSV eventuell auch noch einmal in der Innenverteidigung nachbessern. Denn wie die Hansestädter offiziell vermelden, zog sich Gideon Jung einen traumatischen Knorpelschaden im linken Knie zu und wird dem einstigen Bundesligadino damit vermutlich bis zu sechs Monate fehlen. Da man auch für Defensivkollege Kyriakos Papadopoulos noch nach einem Abnehmer sucht, wäre es trotz noch vier vorhandener Innenverteidiger (Rick van Drongelen, David Bates, Stephan Ambrosius, Patric Pfeiffer) nicht verwunderlich, wenn die Verantwortlichen beim HSV in den kommenden Tagen noch nach einer weiteren Verstärkung für das Defensivzentrum Ausschau halten.