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Beierlorzer: "Mein Team gibt nie auf"

Nach einer irren Achterbahnfahrt beim VfL Bochum zeigt der Jahn aus Regensburg einmal mehr Kämpfer-Qualitäten und belohnt sich nach einem Zwei-Tore-Rückstand mit dem Ausgleich in der dritten Minute der Nachspielzeit. Trainer Achim Beierlorzer lobt sein Team für seine Willenskraft.

"Wir belohnen uns für unseren Einsatz"

"Was ich an meiner Mannschaft einfach faszinierend finde, sie gibt nie auf und sie sucht immer ihre Chance", betont Jahn-Trainer Achim Beierlorzer nach dem Last-Minute-Remis in Bochum und es scheint, als wäre er von der Leistung seiner Mannschaft selbst ein bisschen überrascht. Mit dem Ausgang des Spiels gibt sich Beierlorzer jedenfalls zufrieden. "Wir belohnen uns für unseren Einsatz und am Ende ist das auch nicht unverdient, dass wir hier mit einem Punkt nach Hause fahren."

Dabei waren die Regensburger viel entschlossener in die Partie gestartet als der Tabellennachbar aus Bochum – und prompt in der 11. Minute durch den Kopfballtreffer durch Adamyan früh in Führung gegangen. Jedoch verpasste es der Jahn, der nun schon seit sechs Spielen ungeschlagen ist, nachzulegen und ließ sich von immer druckvoller agierenden Bochumern den Schneid abkaufen: "Wir konnten den intensiven Spielaufbau der Bochumer nicht mehr kontrollieren und haben auch das Spiel über die Flügel nicht in den Griff gekriegt, wie wir das eigentlich vorhatten. Auch verloren wir die Bälle immer schneller, agierten zu hastig und bekommen dann folgerichtig den Ausgleich", kommentiert Beierlorzer den Verlauf der ersten Hälfte.

Jahn profitiert von Schiedsrichter-Entscheidung

In der zweiten Halbzeit leistete sich die Hintermannschaft der Regensburg zwei Schnitzer, die man der Abteilung Slapstick zuschreiben hätte können. Auch wenn der Führungstreffer nach dem irrsinnigen Fauxpas von Penkte nicht hätte zählen dürfen, hält sich der Trainer des SSV Jahn Regensburg nicht lange mit der Fehlentscheidung des Schiedsrichter auf: "Letztendlich ist das eine Entscheidung, die der Schiedsrichter getroffen hat." Punkt. Dass der Coach mit der Entscheidung am Ende leben kann, hängt sicherlich auch mit der Tatsache zusammen, dass der Unparteiische zumindest beim zweiten Strafstoß für die Domstädter einen eher schmeichelhaften Elfmeter pfiff.

Union kommt nach Regensburg

Außer Frage steht, dass sich der Jahn aus Regensburg den Punkt redlich verdiente. Die Serie kann also weitergehen für den SSV. Am Samstag treffen die Bayern auf Union Berlin. Mit einem Sieg würde der Jahn zur Spitzengruppe aufschließen.