Bengalos und Raketen: 52.000 Euro Geldstrafe für Kiel
Der massive Einsatz von Pyrotechnik beim Nordduell gegen den Hamburger SV kommt Holstein Kiel teuer zu stehen. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.
Verspäteter Anpfiff
Wie der DFB mitteilte, wurden beim Auswärtsspiel der Kieler am 18. März insgesamt 49 Bengalische Feuer gezündet und darüber hinaus acht Raketen in Richtung Spielfeld geworfen. Infolgedessen pfiff Schiedsrichter Benjamin Brand die Partie zwei Minuten später an als geplant. Das DFB-Sportgericht ahndete das Fehlverhalten der KSV-Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 52.560 Euro. Von dieser Summe können 17.500 Euro vom Verein in sicherheitstechnische und gewaltpräventive Maßnahmen eingesetzt werden. Da Holstein dem Urteil bereits zustimmte, ist es rechtskräftig.