• Facebook
  • Twitter

Bericht: Machtkampf bei Dynamo Dresden?

Gerade erst hat Dynamo Dresden mit der Verpflichtung von Trainer Maik Walpurgis eine Baustelle geschlossen, da bricht an andere Stelle schon wieder eine Neue auf: Offenbar herrschen hinter den Kulissen des Vereins Unruhen.

Streit zwischen Geschäftsführern?

Die sportliche Situation hat sich nach zuletzt zwei Siegen ein wenig verbessert, doch Dynamo Dresden kommt einfach nicht zur Ruhe: Wie mehrere Medien berichten, soll es im Hintergrund des Vereins brodeln. Der Grund: Zwischen den Geschäftsführern Ralf Minge und Michael Born soll ein Streit ausgebrochen sein, berichtet die "Bild".

Wie die "dpa" berichtet, sollen einige Mitarbeiter aufgrund "fehlendem respektvollen Miteinander" nicht mehr mit Born zusammenarbeiten wollen. Daraufhin soll sich Minge laut "TAG24" vor die Mitarbeiter gestellt haben, woraufhin eine Absetzung des 57-Jährigen thematisiert worden sein soll. Der Verein bestätigte die Vorfälle bislang nicht, im Gegenteil betonte Präsident Andreas Ritter, es gäbe solche Bestrebungen nicht. Der Vertrag Minges läuft noch bis 2020.

Klärungsbedarf bei Aufsichtsratssitzung

Der Dynamo-Anhang solidarisierte sich während des Samstag-Spiels gegen den SV Darmstadt 98 mit Sportgeschäftsführer Minge, präsentierte ein Banner mit der Aufschrift "Ralf Minge – unantastbar". Minge selbst war erst zur neuen Saison nach fünf Monaten krankheitsbedingter Pause zurückgekehrt, hatte seine Tätigkeiten aufgrund eines Burnouts vorerst ruhen lassen. Gegenüber "Bild" sagte Minge: "Ich wusste von dem Fan-Banner im Vorfeld nichts. Es beschäftigt mich allerdings sehr. Ich sehe in der nächsten Aufsichtsratssitzung enormen Klärungsbedarf.“

Inwieweit der Machtkampf hinter den Kulissen tatsächlich aktuell stattfindet, bedarf noch weiterer Klärung. Von "Disharmonien und einem Riss durch die Gremien" soll Präsident Andreas Ritter gesprochen haben, gab darüber hinaus in der "Sächsischen Zeitung" zu Protokoll, es gehe nicht "um die Ablösung eines Ralf Minge, Michael Born oder anderer Personen. Das ist nie Gegenstand der Diskussion gewesen." Am Mittwoch soll der Aufsichtsrat über die Geschehnisse tagen, ein Treffen soll bereits angesetzt sein.