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Bericht: Pourié wechselt auf Leihbasis nach Braunschweig

© imago images / Jan Huebner

Der Karlsruher SC und Stürmer Marvin Pourié gehen nach einem Bericht der "Badischen Neusten Nachrichten" zumindest mal für ein halbes Jahr getrennte Wege. Nachdem es bereits in der letzten Zeit Andeutungen gab, dass der Offensivspieler mit seiner Rolle unzufrieden ist und sich einem anderen Verein anschließen möchte, scheint das Rennen Eintracht Braunschweig gemacht zu haben und Stürmer bis zum Saisonende auszuleihen.

Noch nicht offiziell

Dabei hatte es noch am Montag Morgen geheißen, der gebürtige Werner sei sich mit dem so gut wie KFC Uerdingen einig. Der Wechsel – den der KSC bisher nicht offiziell bestätigten wollte – scheint allerdings gleich auf mehreren Ebenen besonders zu sein. Pourié wäre offenbar am liebsten zu einem Zweitligisten gewechselt, was KSC-Sportchef Oliver Kreuzer nach Informationen der "BNN" nicht zulassen wollte. Da der 29-Jährige seinen Vertrag bei den Badenern eigentlich erst im Sommer des vergangenen Jahres bis 2022 verlängert hatte, kam nur eine Leihe mit Zustimmung der Verantwortlichen in die 3. Liga in Frage.

Besondere Vertragsklausel im Relegationsfall

Auch dort haben sich die Verantwortlichen nach dem Bericht der "BBN" eine Hintertür einbauen lassen. Sollte Pourié in ein Relegationsspiel gegen den KSC kommen, dürfte er daran nicht teilnehmen. Vor zwei Jahren war Pourié, der in seiner Karriere schon eine Vielzahl Stationen über Deutschland, England, Belgien und Dänemark absolviert hat, an den Wildpark gewechselt und hatte seine Farben in der letzten Saison zurück in die 2. Bundesliga geschossen. Nun soll – nach seiner Aussage – die Chemie zwischen ihm und dem Verein nicht mehr stimmen, sodass er den KSC verlassen will.