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Bestätigt: Hamburger SV verliert van Drongelen an Union Berlin

imago images / Jan Huebner

Jetzt ist es offiziell: Der Hamburger SV verliert Innenverteidiger Rick van Drongelen an Union Berlin.

Ablösesumme wohl bei 500.000 Euro

Im Alter von gerade einmal 18 Jahren wechselte Rick van Drongelen 2017 von Sparta Rotterdam in die Bundesliga zum Hamburger SV, wo sich der niederländische Innenverteidiger schnell zu behaupten wusste und gerade nach dem Abstieg in die 2. Liga zu einer festen Größe im Abwehrverbund heranwuchs. Nach vier Jahren trennen sich die gemeinsamen Wege nun aber.

"Rick ist trotz seines jungen Alters ein Spieler, der hier in seinen vier Jahren immer versucht hat, voranzugehen und alles für den HSV reingehauen hat", erklärt HSV-Sportdirektor Michael Mutzel. "Leider hatte er in der letzten Saison sehr viel Pech mit Verletzungen und durch die fehlende Winterpause kaum Zeit genügend Spielpraxis zu sammeln. Gerne haben wir Ricks Wunsch entsprochen, wieder in der Bundesliga spielen zu können und haben das Angebot von Union Berlin angenommen." Die Ablösesumme soll laut der "Bild" bei 500.000 Euro liegen.

95 Pflichtspiele in drei Jahren für den HSV

Der mittlerweile 22-Jährige stand insgesamt in 95 Pflichtspielen für den HSV auf dem Platz, in denen ihm zwei Treffer und drei Torvorlagen gelangen. In der abgelaufenen Spielzeit klebte ihm allerdings das Pech an den Stiefeln. Zunächst fiel van Drongelen mit einem Kreuzbandriss lange aus, ehe ihm beim Comeback im Stadtderby mit dem FC St. Pauli (0:1) auch noch das Außenband im linken Sprunggelenk riss. Entsprechend kam er nur zu vier Einsätzen in der Liga und lässt derzeit jegliche Spielpraxis vermissen. Für Union Berlin soll er dennoch die verhoffte Verstärkung für die Innenverteidigung sein, während der HSV einen verlässlichen Defensivspieler der letzten Jahre verliert.

"Zunächst einmal möchte ich mich bei allen HSVern für die vier gemeinsamen Jahre in Hamburg bedanken. Es war mir immer eine Ehre, die Raute zu tragen und vor diesen überragenden Fans zu spielen", verabschiedet er sich. "Der HSV wird immer einen Platz in meinem Herzen haben. Ich habe dem Club viel zu verdanken. Mein Ziel war es, mit dem HSV wieder aufzusteigen, doch das habe ich leider nicht geschafft. Nun freue ich mich auf meine neue Aufgabe bei Union Berlin und wünsche dem HSV, dass er es in der kommenden Saison schafft aufzusteigen."