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Bremen: Grünes Licht für volle Stadionauslastung mit 2G-Regel

IMAGO / ULMER Pressebildagentur

Werder Bremen darf ab seinem nächsten Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim im Weserstadion wieder vor vollen Rängen spielen. Durch die überarbeitete Corona-Verordnung der Stadt fallen bei der vom Verein angestrebten Anwendung der 2G-Regel sämtliche bisherigen Beschränkungen für den Stadionbesuch.

"Ziel ist, 2G-Konzept zur Anwendung zu bringen“

"Wenn wir die 2G-Option anwenden, können wir wieder die volle Zuschauerkapazität nutzen. Das ist für uns eine gute Nachricht und Herausforderung, die wir auf jeden Fall angehen wollen. Unser Ziel ist es, schon gegen Heidenheim das 2G-Konzept zur Anwendung zu bringen", sagte Bremens Präsident Hubertus Hess-Grunewald der Bild-Zeitung nach Gesprächen mit Vorstandschef Klaus Filbry im Rathaus der Hansestadt mit Innensenator Ulrich Mäurer. Da die aktualisierte Schutzverordnung am Tag von Werders Begegnung mit Heidenheim in Kraft tritt, kann Bremen die Lockerungen direkt nutzen.

Die 2G-Regel besagt im Fußball einen uneingeschränkten Zugang für geimpfte oder genesene Fans sowie außerdem die Aufhebung der Masken- und Abstandspflicht auf den Tribünen. Ein negativer Test hingegen reicht demnach nicht mehr für den Einlass in die Arena.

Werder sieht hält die Vorlaufzeit für die Bewältigung des möglichen Ansturms der Fans für ausreichend. Es seien nur noch Details zu klären, verlautete aus Vereinskreisen.

In den vergangenen Tagen hatten in Hamburg auch Bremens Ligarivalen Hamburger SV und FC St. Paulis grünes Licht für die Rückkehr zur vollen Auslastung ihrer Stadien unter 2G-Regeln erhalten. Der HSV verzichtet allerdings noch auf die vollständige Öffnung der Einlasstore, um in sämtlichen Bereichen optimal auf die veränderte Situation vorbereitet zu sein. St. Pauli reagierte ebenfalls noch zurückhaltend auf die Entwicklung und plant für die Zuschauerkapazität in kleinen Schritten.